Bart, Brille, bescheiden : „Rocket Man“ gewinnt „The Voice of Germany“

Konfetti-Regen für Andreas Kümmert: Der Musiker war überwältigt von seinem Sieg.
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Konfetti-Regen für Andreas Kümmert: Der Musiker war überwältigt von seinem Sieg.

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23. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Er ist eigentlich nicht der typische Castingshow-Gewinner: Andreas Kümmert aus Gemünden (Bayern) hat auch ohne große Worte die dritte Staffel von „The Voice of Germany“ gewonnen. Der 27-jährige Berufsmusiker mit Bart und Brille hatte einen Kapuzenpullover und Jeans an und wirkte beim Liebes-Duett mit dem britischen Popstar Rebecca Ferguson („Nothing's Real But Love“) eigentlich deplatziert. Die Zuschauer wählten ihn am Ende trotzdem klar zum Gewinner – mit 47 Prozent der Stimmen. Die Sat.1-Live-Show aus Berlin-Adlershof verfolgten 3,6 Millionen Zuschauer am Fernseher, was deutlich mehr waren als beim Halbfinale (2,72 Millionen).

Vollblut-Musiker Kümmert, der von Anfang an die Fans der Show mit seiner Rockröhre begeisterte, war Favorit und setzte sich am Freitagabend deutlich gegen seine drei Konkurrenten Chris Schummert (20, Berlin), Judith van Hel (27, München) und Debbie Schippers (17, Geilenkirchen) durch. Alle Finalisten wurden vom Publikum begeistert gefeiert und wollen ihren Weg im Musikgeschäft weitergehen.

„Der Erfolg hier bedeutet mir sehr viel, weil ich lange dafür gearbeitet habe“, sagte Kümmert, der seit sieben Jahren in Bars und kleinen Clubs auftritt, nach der Show. „Ich hoffe, dass ich ein ganzes Leben lang auf Tour gehen und Musik machen kann.“ Coach Max Herre freute sich mit seinem Schützling: „Andreas steht für handgemachte und ehrliche Musik. Das hat er die ganze Staffel über transportiert“. Der Franke bekam während der Staffel den Spitznamen „Rocket Man“ verpasst, weil er mit dem gleichnamigen Song von Elton John erstmals herausragte. ProSieben/Sat.1 kündigten bereits an, im kommenden Jahr eine vierte Staffel zu produzieren. Die Talente würden bereits nach Weihnachten gesucht.

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