Neuausrichtung : RBB gibt sich selbstironisch

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg will sich nach außen neu positionieren.
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg will sich nach außen neu positionieren.

Dritte Programme kämpfen häufig mit einem etwas biederen Image. Frischer Wind soll dem entgegenwirken.

svz.de von
29. August 2017, 11:22 Uhr

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) will mit einer Imagekampagne, Selbstironie und neuen Formaten seine Fernsehreform vorantreiben.

«Wo früher Wiederholungen gesendet wurden, zeigen wir Themen und Geschichten, die alle Berliner und Brandenburger angehen», erklärte der neue RBB-Programmdirektor, Jan Schulte-Kellinghaus, am Dienstag. Er versprach «spannendes Fernsehen für die aufregendste Region Deutschlands». Intendantin Patricia Schlesinger sagte, sie wünsche sich den Sender «insgesamt mutiger, kantiger, auffälliger, relevanter».

Zu den neuen Formaten gehört die satirische Metropolen-Sendung «Abendshow», die ihre Premiere auf dem «ewig unvollendeten Hauptstadtflughafen» in Schönefeld bestreitet, wie es heißt. Mit neuen Trailern und Plakatmotiven präsentiert sich der Sender selbstironisch.

Ein Bild auf der Facebook-Seite des RBB-Fernsehens zeigt einen korpulenten Mann, der dösend auf einer braunen Couch liegt, die Fernbedienung auf dem Bauch geparkt. Darüber steht das neue Sendermotto «Bloß nicht langweilen». Der RBB schreibt dazu: «Ja, wir meinen das ernst.»

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