Neue CD der Schlager-Sängerin : „Purer Helene Fischer geht nicht“

<p>Helene Fischer</p>
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Helene Fischer

Lange mussten Fans warten: Jetzt meldet sich Helene Fischer mit einer neuen Platte zurück. Kein Druck, aber Disziplin

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12. Mai 2017, 20:45 Uhr

Helene Fischer hat das geschafft, wovon andere nur träumen: Die 32-Jährige füllt Hallen und Stadien, auch wenn sie fünfmal hintereinander in derselben Stadt auftritt. Mit ihrem neuen Album „Helene Fischer“ gibt sie in den kommenden Monaten Dutzende von Konzerten. Im Interview mit Sebastian Fischer plaudert die Sängerin über ihre Auszeit, die neue Platte , Disziplin und Erfolgsdruck.

Ihre neue CD heißt genauso wie Sie. Warum eigentlich?
Fischer: Dieses Album ist mit das persönlichste, das ich bisher gemacht habe. Es trägt zu einhundert Prozent meine Handschrift. Purer Helene Fischer geht nicht – deshalb haben wir uns dazu entschlossen, es ganz klassisch und zeitlos so zu nennen.

Was macht gerade das Persönliche aus?
Die Texte spiegeln mich wider. Ich habe an allen Songs herumgewerkelt, war bei allen vom ersten bis zum letzten Schritt dabei. Viele Songs erzählen meine Geschichte. Und einige habe ich auch Menschen gewidmet, die mir wichtig sind und die ich liebe.

Nach Ihren vorherigen Platten „Farbenspiel“ und „Weihnachten“ verschwanden Sie ein wenig von der Bildfläche. Zeit zum Kraft- tanken?
Ich fand es wichtig, einfach mal zur Ruhe zu kommen. Weder hatte ich ein Album noch stand eine Tournee an – und das zum ersten Mal seit zehn Jahren in meiner Karriere. Es war ein wunderbarer Punkt, mir Zeit für mich und meine Familie zu nehmen. Ich habe viel Musik gehört, bin gereist, habe normale Dinge getan: Freunde besuchen, kochen, das Leben genießen.

Spüren Sie nach den Mega-Erfolgen von „Farbenspiel“ mit der Single „Atemlos“ jetzt Druck – in sich selbst oder von außen?
Weder noch. Ich habe mir keinen Druck gemacht, bei „Atemlos“ anknüpfen zu müssen. Es ist viel spannender, Songs zu finden, die vielleicht ganz anders sind und wieder eine neue Facette von mir zeigen. Es ist sowieso schwer zu sagen: Wir schreiben einen Hit. So etwas entwickelt sich, wie sich „Atemlos“ ja auch entwickelt hat.

Jetzt steht eine Tour mit 69 Auftritten an, danach noch die Stadien-Konzerte – da muss man schon Disziplin haben, oder?
Generell ist in meinem Job Disziplin wichtig. Diesmal werde ich zum ersten Mal mit den Akrobaten vom Cirque du Soleil zusammenarbeiten. Das bedeutet natürlich auch: Disziplin im sportlichen Sinne. Da wird einiges von mir abverlangt. Aber dem stelle ich mich gern und freue mich immens auf diese Zeit. Ich kann es selbst kaum erwarten, dass es losgeht.

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