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Mystery-Regisseur : Promi-Geburtstag vom 6. August 2017: M. Night Shyamalan

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Seine Filme sind verrätselt, mysteriös, spannend, gruselig und geheimnisvoll: M. Night Shyamalan ist ein Meister des Mystery-Thrillers. Nach einem Karriereknick ist der Filmemacher jetzt wieder voll da.

svz.de von
erstellt am 06.Aug.2017 | 00:01 Uhr

Eigentlich hatte man M. Night Shyamalan nicht mehr wirklich groß gerechnet. Mit seinen Mystery-Thrillern wie «The Sixth Sense» (1999) sorgte er eine Zeit lang für Furore, bis schließlich einige Flops seine Karriere erheblich ausbremsten.

Mit seinem neuesten Film «Split» gelang dem amerikanischen Regisseur mit indischen Wurzeln aber ein eher unerwartetes und fulminantes Comeback. Der Psycho-Thriller, in dem James McAvoy eine gespaltene Persönlichkeit mit mehreren Identitäten spielt, konnte sich mehrere Wochen an der Spitze der US-Kinocharts halten.

Der mit nur zehn Millionen Dollar (9,3 Millionen Euro) gedrehte Thriller spielte den Schätzungen von «Box Office Mojo» zufolge weltweit bereits über 275 Millionen Dollar (246 Millionen Euro) ein. M. Night Shyamalan, der heute 47 Jahre alt wird, ist dabei nicht nur als Regisseur sondern auch als Drehbuchautor und Produzent auf der Gewinnerseite.

Damit ist er zwar noch um einiges von seinem Hit «The Sixth Sense» entfernt, der weltweit fast 700 Millionen Dollar einspielte, aber mit dem Regisseur, der eine Zeit lang sogar als legitimer Nachfolger von Steven Spielberg gehandelt wurde, ist wieder zu rechnen

Seine Misere begann mit dem kitschigen Fantasy-Spektakel «Die Legende von Aang», das bei den Razzie Awards als «Schlechtester Film des Jahres 2010» ausgezeichnet wurde. Bei der Vergabe der «Goldenen Himbeeren» holte der Streifen von M. Night Shyamalan gleich fünf Schmähpreise, unter anderem für die schlechteste Regie und das fürchterlichste Drehbuch.

Doch zuvor hatte der Filmemacher, der Stanley Kubrick, Akira Kurosawa oder Alfred Hitchcock zu seinen Vorbildern zählt, sich vor allem mit drei Filmen den Titel «König des Mystery-Thrillers» erworben. Sechs Oscar-Nominierungen heimste «The Sixth Sense» ein, in dem Bruce Willis einen Psychiater spielt, dessen kleiner Patient Cole (Haley Joel Osment)  Verhaltensstörungen und Misshandlungen aufweist. Der achtjährige Junge ist von Geistern umgeben und versucht, zusammen mit dem Kinderpsychologen, eine Erklärung für seine übernatürlichen Kräfte zu finden.

Auch in «Unbreakable - Unzerbrechlich» (2000) spielt Bruce Willis die Hauptrolle. Vor den Toren von Philadelphia fordert ein schreckliches Zugunglück 131 Todesopfer. Nur ein einziger Passagier überlebt: David Dunne (Bruce Willis) hat noch nicht einmal eine Schramme. Er zerbricht sich den Kopf, um eine Erklärung dafür zu finden.

In «Signs - Zeichen» (2002) durfte schließlich Mel Gibson ran. Er spielt einen zum Bauern gewordenen Priester, der Kornkreise in seinen Maisfeldern findet. Die Angst vor Außerirdischen wächst weltweit, bis sie schließlich tatsächlich vor der Tür stehen und die Menschen umbringen wollen.

Für seinen nächsten Film «Labor Of Love» setzt M. Night Shyamalan wieder auf einen alten Bekannten: Bruce Willis. Dieser spielt einen Buchhändler, der seine Frau durch einen Unfall verliert. Um ihr nachträglich einen Beweis seiner Liebe zu geben, lässt er sich auf ein ungewöhnliches Abenteuer ein. Der Film soll 2018 ins Kino kommen.

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