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Das große Comeback : Promi-Geburtstag vom 28. August 2017: Shania Twain

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Sie hat sich in den vergangenen Jahren recht rar gemacht. Doch jetzt will die Königin des Country-Pop nach privaten und gesundheitlichen Rückschlägen noch einmal durchstarten - mit neuem Album, neuer Tour und als Schauspielerin. Heute wird sie 52.

svz.de von
erstellt am 28.Aug.2017 | 00:01 Uhr

Sie kennt nicht nur Ruhm und Glamour. Sie kennt auch Krisen. Doch die scheint sie hinter sich gelassen zu haben: Die Country-Pop-Queen Shania Twain, die heute 52 wird, versucht ein Comeback. Ihr neues Album «Now» kommt im September heraus, ihr erstes nach 15 Jahren.

Es war nicht nur die bei ihr diagnostizierte Disphonie, eine gerade für eine Sängerin einschränkende Stimmstörung, die das lange Warten auf die neuen Songs erklärt. Es waren auch private Probleme, die die kreative Pause der Kanadierin in die Länge gezogen haben, ebenso die Suche nach den passenden Musikproduzenten.

Ihr viertes Studioalbum «Up!» (2002) war zwar etwas hinter den Erwartungen nach dem alle Rekorde brechenden Vorgänger «Come On Over» (1997) zurückgeblieben, erreichte aber dennoch international lichte Höhen der Charts und ging in immenser Auflage über die Ladentische. Laut Angaben auf ihrer Website hat Twain insgesamt über 75 Millionen Alben weltweit verkauft.

Diese Erfolge waren das Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit Twains aus Großbritannien stammenden Produzenten (AC/DC, Bryan Adams, Foreigner) und Co-Autor Robert «Mutt» Lange (68), der gleichzeitig ihr Gatte war und mit dem sie einen gemeinsamen Sohn, inzwischen Teenager, hat. Die Partnerschaft zerbrach 2008, nachdem die Singer/Songwriterin erfahren hatte, dass Lange sie mit einer engen Freundin betrogen haben soll. Twain war am Boden zerstört. Die Ehe wurde 2010 offiziell geschieden.

«Es ist beängstigend zu lernen, wie verwundbar du sein kannst», sagte Twain Anfang dieses Jahres der amerikanischen Zeitschrift «Rolling Stone». Auf dem Cover von «Now» zeigt sie sich nun als 60er-Jahre-Schönheit im Leoparden-Look, lasziv und selbstbewusst. In den Songs verarbeitet sie ihre seelischen Verletzungen und Enttäuschungen. Das Schreiben sei für sie eine Art Therapie. «Es hat mir geholfen, vieles emotional zu überwinden», bekannte sie gegenüber dem Musikmagazin. «Es ist ein bisschen wie mit dem Weinen aufzuhören. Wenn du damit fertig bist, bist du damit fertig und kannst weiterziehen.»

Mittlerweile ist sie offenbar wieder ein viel fröhlicherer Mensch geworden. Davon zeugt auch das Video zur ersten fast schon programmatischen Single-Auskopplung des Albums, «Life’s About To Get Good». «Du kannst das Gute nicht ohne das Schlechte haben und darum geht es am Ende in dem Song», zitiert ihr Label Mercury (Universal Music) die Künstlerin auf seiner Website. Twain hat übrigens am 1. Januar 2011 zum zweiten Mal geheiratet - den Ex-Mann von besagter Freundin, den Manager eines großen Schweizer Lebensmittelkonzerns.

2018 könnte nun wieder ein ganz großes Jahr für die fünffache Grammy-Gewinnerin werden. Nachdem sie 2015 angekündigt hatte, nie wieder auf Tour gehen zu wollen, beginnt sie im Mai nun doch eine ausgedehnte Konzertreise durch Nordamerika. Und im Kino wird sie auch zu sehen sein. Wie das Filmblatt «Variety» vor kurzem berichtete, dreht Twain dieser Tage zusammen mit John Travolta (63) in Alabama den Rennfahrer-Film «Training Paint». Über ihre Rolle ist allerdings noch nichts bekannt.

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