Piano-Mann : Promi-Geburtstag vom 24. November 2018: Tom Odell

Tom Odell wird 28. /ANP KIPPA
Tom Odell wird 28. /ANP KIPPA

5 Jahre, 3 Alben: Tom Odell hat in der Pop-Welt fest Fuß gefasst. Den Startschuss gab ein Superhit.

svz.de von
24. November 2018, 00:01 Uhr

Mit einem ergreifenden Song über eine zerbrochene Liebe wurde Piano-Mann Tom Odell zum neuen Shootingstar der Singer-Songwriter-Szene. «Another Love» öffnete dem Briten 2013 alle Türen.

Ein ähnlich gigantischer Erfolg sollte Tom Odell, der heute 28 Jahre alt wird, zwar nicht mehr gelingen, ein One-Hit-Wonder aber ist der Musiker beileibe nicht. Gerade erst ist sein drittes Album «Jubilee Road» erschienen, für das sich Odell von seiner unmittelbaren Nachbarschaft inspirieren ließ.

Im Titelsong singt er über Mr. Bouvier, über Max und Maude - eine einfühlsame und typische Piano-Ballade von Tom Odell, die ihm immer wieder Vergleiche mit Elton John eingebracht hat. Zwar ist die «Jubilee Road» noch nicht die «Yellow Brick Road», aber Odell hat sich ein festes Fundament geschaffen, auf dem sich auch in Zukunft aufbauen lässt.

Im Alter von 13 Jahren hat Tom Odell bereits angefangen, Songs zu schreiben. Erzählt aber habe er das niemanden, weil er das für «uncool» hielt, schreibt das Magazin «Crookes». Später zog er mit seinem Keyboard durch Pubs in Brighton und spielte bei sogenannten Open Mics. Dort darf jeder Gast auf die Bühne, der sich traut.

Nach seinem Schulabschluss stand Odell kurz davor, Chemie an der Universität von York zu studieren, aber die Liebe zur Musik war stärker. Britpop-Star Lily Allen gab dem hoffnungsfrohen Talent schließlich die entscheidende Bühne, als sie Odell bei ihrem frisch gegründeten Label «In The Name Of» unter Vertrag nahm. Danach gab Odell sein TV-Debüt bei der beliebten BBC-Musiksendung «Later...with Jools Holland» und er tourte mit Singer/Songwriter-Wunderkind Jake Bugg.

Mit dem Rückenwind von «Another Love» stieg Tom Odell schließlich mit seinem Debüt-Album «Long Way Down» weltweit hoch in den Charts ein. Sein Piano-Pop erfindet zwar das Rad nicht neu, aber das Dutzend Songs von «Long Way Down» ist doch mehr als nur eine nette Talentprobe eines ansehnlichen blonden Singer/Songwriters am Klavier.

Drei Jahre ließ sich Tod Odell dann Zeit für sein zweites Album, ließ den Erfolg sacken. 2016 erschien schließlich «Wrong Crowd», auf dem er wesentlich reifer und erwachsener klingt. Seinem Grundkonzept aber blieb er auch hier treu: Die Songs wandeln zwischen Tristesse und Lebensfreude, kommen mal ungekünstelt, mal dramatisch daher. Mit «Jubilee Road» (2018) hat er schließlich seine Trilogie vollendet.

Und bei seinen Konzerten sitzt der Mann nicht nur hinter dem Piano, immer wieder steigt er auch voller Leidenschaft und berauscht von der Live-Atmosphäre auf den Flügel und lässt sich von der Bgeisterung des Publikums tragen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen