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«Tatort» aus München : Promi-Geburtstag vom 21. Oktober: Udo Wachtveitl

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Er ist einer der dienstältesten «Tatort»-Kommissare im deutschen Fensehen. Aber Udo Wachtveitl spielt bis heute auch immer wieder in anderen Filmproduktionen mit.

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2017 | 00:01 Uhr

Der Münchener «Tatort» ist längst eine Marke für sich. An der Seite seines Kollegen Miroslav Nemec ermittelt Udo Wachtveitl als Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr bereits sein 1991 in der bayerischen Metropole. Und die Zuschauer lieben dieses Team. Heute feiert der Schauspieler seinen 59. Geburtstag.

Geboren am 21. Oktober 1958, bekam Udo Wachtveitl schon als Kind Kontakt zur Filmbranche, als er erste Statistenrollen übernahm. Nach dem Abitur leistete er zunächst Zivildienst, dann studierte er in seiner Geburtsstadt einige Semester Jura. Das Studium hielt ihn jedoch nicht davon ab, nebenher Schauspielunterricht zu nehmen, 1980 wurde er in der «Duda-Dada-Show» am Münchner Theater der Jugend besetzt, bevor er am Münchner Volkstheater und am Hamburger Thalia Theater auf der Bühne stand.

Trotz auswärtiger Engagements kehrte Wachtveitl der bayerischen Heimat aber nie für längere Zeit den Rücken. Vielmehr begann er 1982 eine Karriere als Fernsehdarsteller beim BR, der ihn für einen Part in dem TV-Zweiteiler «Die Rumplhanni» verpflichtete. Außerdem war der Jungschauspieler in der Bierbrauer-Familiensaga «Die Wiesingers» (1984) zu sehen, 1987 ebenfalls in der BR-Serie «Zur Freiheit».

Dass er auch über den blauweißen Tellerrand schauen kann, bewies Wachtveitl, indem er 1985 unter der Regie des Hamburger Regisseurs Dieter Wedel im ZDF-Mehrteiler «Der Mann, der keine Autos mochte» mitwirkte. Erneut kam er zur Zusammenarbeit bei den Fernsehproduktionen «Wilder Westen inklusive» und «Kampf der Tiger», die 1988 ausgestrahlt wurden.

Drei Jahre später ging es für Wachtveitl dann los mit dem «Tatort». Die Rolle des Ermittlers Franz Leitmayr machte ihn schnell bundesweit populär und bescherte ihm nicht zuletzt einen «Goldenen Löwen», den Bayerischen Fernsehpreis und den Bayerischen Verdienstorden. Überdies wurde der München-«Tatort» «Nie wieder frei» (2010) mit einem Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet.

Inzwischen ist Wachtveitl einer der dienstältesten «Tatort»-Kommissare. Doch er spielt bis heute auch immer wieder in anderen Filmproduktionen mit, beispielsweise im Sektendrama «Wie eine Spinne im Netz» (1998), in «Vera Brühne» (2001) oder in «Der blinde Fleck» (2013).

Als Drehbuchautor und Regisseur debütierte er 1998 mit der prominent besetzten Filmkomödie «Silberdisteln», die in einem Altenheim spielt. Auf dem Regiestuhl nahm er ebenfalls im Jahr 2000 in der Gaunerkomödie «Krieger und Liebhaber» Platz. Darüber hinaus ist Udo Wachtveitl als Sprecher von Hörspielen und Dokumentarfilmen zu hören. Nebenher synchronisiert er die Stimmen von Kollegen wie Pierce Brosnan oder Donald Sutherland.

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