Serienstart naht : Prochaska: Dreh von «Das Boot» reicht für zwei Leben

Der Regisseur Andreas Prochaska (l) neben dem Musiker Klaus Doldinger.
Der Regisseur Andreas Prochaska (l) neben dem Musiker Klaus Doldinger.

Nach «diesen ganzen existenziellen Dramen» hat der Regisseur Andreas Prochaska keine Lust auf eine weitere Staffel der neuen Sky-Serie «Das Boot», die am Freitag beginnt.

svz.de von
21. November 2018, 11:04 Uhr

Der Regisseur Andreas Prochaska hat keine Lust mehr auf eine zweite Staffel der TV-Serie «Das Boot».

«Ich habe genug Zeit mit dem U-Boot verbracht, für zwei Leben», sagte der Filmemacher («Das finstere Tal») der Deutschen Presse-Agentur in München anlässlich des Starts der ersten Staffel am Freitag bei Sky. «Das waren zwei sehr intensive Jahre und ich habe das Gefühl, ich habe meinen Teil dazu beigetragen. Jetzt finden sicher andere Regisseure neue Dinge dort zu entdecken.»

23 Figuren kämen in den acht Folgen ums Leben. «Irgendwann möchte man das ganze Morden und Sterben hinter sich lassen.» Die Serie spielt im Herbst 1942, als Frankreich von den Deutschen besetzt ist. Während eine U-Boot-Mannschaft in See sticht, wächst an Land der Widerstand gegen die Besatzer.

Prochaska widmet sich einem Kontrastprogramm. Der Österreicher dreht in England eine Serie, die auf der Jugendbuchreihe «Alex Rider» von Anthony Horowitz beruht und von einem jungen Superagenten erzählt. «Das ist was völlig anderes und nach diesen ganzen existenziellen Dramen bin ich ganz happy, in eine andere Richtung zu gehen.»

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