zur Navigation springen

Fans in Tränen : Nostalgie zum Abschied von Black Sabbath

vom

Black Sabbath spielen auch mit fast 70 Jahren noch wie die jungen Götter. Doch jetzt wollen die Altrocker endgültig nicht mehr.

svz.de von
erstellt am 05.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Abschied mit viel Nostalgie: Fast ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung hat die legendäre britische Band Black Sabbath das Abschiedskonzert in Birmingham gegeben. Die Kult-Musiker um Frontmann Ozzy Osbourne entschieden sich damit für jenen Ort, in dem sie 1968 ihre Band gegründet hatten. 15 Songs präsentieren die Urväter des Heavy Metal in zwei Stunden, die meisten davon aus den ersten Jahren der Band. Besonders nostalgisch wurde es ganz zum Ende: Sie spielten ihren ersten Hit „Paranoid“ von 1970; Konfetti regnete herunter.

„Tausende haben versucht, sie zu imitieren, aber es wird nur die eine Band Black Sabbath geben“, twitterte ein Fan aus der Arena. Viele Heavy-Metal-Fans, die Medienberichten zufolge auch aus Australien und Honduras angereist waren, standen tränenüberströmt vor den Musikern.

Mit Tony Iommi (Gitarre), Geezer Butler (Bass) und dem 68-jährigen Osbourne waren fast alle Gründungsmitglieder dabei. Black Sabbath spielten im Laufe der Jahrzehnte in ganz unterschiedlichen Formationen; mehr als zwei Dutzend Musiker kamen und gingen. Iommi stieg als einziger Musiker niemals bei Black Sabbath aus.

Die Band trat vor fast 50 Jahren in der damals desolaten Industriestadt Birmingham unter verschiedenen Namen auf. Dann schuf sie einen gespenstischen Song, den sie nach einem Horror-Film „Black Sabbath“ nannte – und bald darauf hieß so auch die Band selbst.

Während ihrer weltweiten Abschiedstournee „The End“, die vor einem Jahr begann, waren die Altrocker auch in Deutschland gewesen. Zum Schluss verabschiedeten sich die Musiker ganz brav: „Ich danke euch!“, rief Osbourne in die Menge.

Website von Black Sabbath

Black Sabbath auf Facebook mit letztem Song in Birmingham

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen