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TV-Tipp : Ninja Warrior Germany

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Drahtig oder muskulös, starke Arme oder schnelle Beine? Was beim Streben nach dem Sieg bei «Ninja Warrior Germany» hilfreich ist, zeigt sich erst auf der Hindernisbahn. RTL zeigt in der zweiten Staffel die Versuche von 350 völlig unterschiedlichen Sportlern.

svz.de von
erstellt am 12.Aug.2017 | 00:01 Uhr

Manche strotzen vor Selbstbewusstsein und posen, andere sind hochkonzentriert. Doch viele scheitern früh, plumpsen hilflos ins Wasser und stehen da wie begossene Pudel.

Der in einer Karlsruher Messehalle aufgebaute Parcours ist hart. Nach der nach Quoten gemessen guten Premiere im vergangenen Jahr startet an diesem Samstag (20.15 Uhr) die zweite Staffel der aktionsgeladenen RTL-Show «Ninja Warrior Germany».

Der Kölner Privatsender zeigt sieben Vorrunden, Halbfinale und Finale. Aufgezeichnet wurde das Spektakel mit 350 sportlichen Kandidaten im Alter von 18 bis über 70 Jahren im Juni in Karlsruhe. Von 13 000 Bewerbern dürfen nur die besten an den Start gehen. Von Kraft- und Kampfsportlern sind bis zur Klippenspringerin und zum Langstreckenläufer die unterschiedlichsten Sportarten vertreten, berichtet Redakteur Mark Land. Besondere Schwierigkeit für die Kandidaten: «Wir haben an Hindernissen getestet, die es in der Show nicht gibt», sagt er.

Nur eine kurze Sicherheitseinweisung mit einer Vorführung gibt für die Kandidaten direkt vor der Aufzeichnung - und ein paar kasernenhofreife Sprüche obendrauf: «Geschwindigkeit ist hier euer Freund» oder «Wer trocken ankommt, hat recht». Die von Rekruten gefürchtete Hindernisbahn der Bundeswehr erscheint plötzlich harmlos.

Vor ihrem Auftritt sind die Teilnehmer noch durchweg optimistisch. «Der Spaß ist wichtig, aber ich rechne mir auch aus, vorne mit dabei zu sein», sagt Michael Rindisbacher aus der St. Gallen in der Schweiz. Die mehrfache Europameisterin im Klippenspringen, Anna Bader, aus Halle an der Saale ist vor allem neugierig: «Das ist eine spannende Sache, denn man kann vorher nichts ausprobieren.»

Der 35 Jahre alte Karsten Müller aus Stuttgart hält die Aufgabe für lösbar, fragt sich aber, ob seine Kraft für den gesamten Parcours ausreicht. Ob er sie überhaupt brauchen wird bis zu Ende oder vorzeitig baden geht? Ein Kandidat startet in Oberhemd und Anzug und entledigt sich nach und nach der vornehmen Kleidung. Das Karlsruher Publikum liebt es, jubelt und gibt ohnehin alles beim Anfeuern der Matadoren.

Wer sich im Halbfinale mit 56 Teilnehmern durchsetzt, darf sich im Finale noch einmal mit 27 seiner härtesten Konkurrenten messen. Der Parcours ist dann deutlich länger als in den Vorrunden und endet am bisher unbezwungenen «Mount Midoriyama». Sollte es dieses Jahr jemand schaffen, winken 200 000 Euro Preisgeld. Dazu müssen aber etliche Höhenmeter am Seil fast bis unter die Hallendecke bewältigt werden - wenn überhaupt noch Armkraft da ist. Kommentatoren des Spektakels sind wie im vergangenen Jahr Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen. Auch ein Promi-Special mit 25 Teilnehmern fehlt natürlich nicht.

RTL wertete den Auftakt von «Ninja Warrior Germany», einem bereits vor Jahren in Japan entwickelten Format, 2016 als Erfolg. Die damals fünf Folgen kamen auf jeweils durchschnittlich 2,61 Millionen Zuschauer.

Ninja Warrior Germany

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