«Prinsjesdag» : Niederländischer König erinnert an Orkanopfer in Karibik

Der niederländische König Willem-Alexander (l) und seine Frau Königin Máxima winken in Den Haag vom Balkon des königlichen Palasts Noordeinde.
Der niederländische König Willem-Alexander (l) und seine Frau Königin Máxima winken in Den Haag vom Balkon des königlichen Palasts Noordeinde.

Traditionell verliest der Monarch am dritten Dienstag im September, die Thronrede zur Eröffnung des parlamentarischen Jahres. König Willem-Alexander versprach, die zum Königreich gehörenden Inseln beim Wiederaufbau nicht allein zu lassen.

svz.de von
19. September 2017, 15:49 Uhr

Der niederländische König Willem-Alexander (50) hat in seiner Thronrede den vom Hurrikan schwer getroffenen niederländischen Karibikinseln Mitgefühl und Hilfe zugesichert.

«Heute sind unsere Herzen und unsere Gedanken zuallererst bei den Menschen auf Sint Maarten, Saba und Sint Eustatius», sagte der König am Dienstag in Den Haag. Besonders Sint Maarten war durch den Hurrikan «Irma» schwer verwüstet worden. Die Niederlande würden die zum Königreich gehörenden Inseln beim Wiederaufbau nicht allein lassen, versprach Willem-Alexander im Rittersaal des Parlaments.

Traditionell verliest der Monarch am dritten Dienstag im September, dem «Prinsjesdag», die Thronrede zur Eröffnung des parlamentarischen Jahres. Zuvor war er mit seiner Frau, Königin Máxima (46), in der gläsernen Kutsche durch das festlich geschmückte Den Haag vom Palast zum Parlament gefahren.

Bei strahlendem Spätsommerwetter standen Zehntausende Schaulustige entlang der Route und vor dem Palast und winkten der königlichen Familie zu. Das Königspaar und der Bruder des Königs, Prinz Constantijn und seine Frau, Prinzessin Laurentien, zeigten sich anschließend auf dem Balkon des Palastes.

Die Stadt Den Haag hatte ungewöhnlich scharfe Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Betonblöcke und Absperrgitter waren entlang der Route aufgestellt.

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