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Bernhard Brink im Interview : Mit Singen erstes Geld verdient

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Muttertagskonzert mit Bernhard Brink in Golchen. Der erfolgreiche Sänger und Showmaster im Gespräch

von
erstellt am 16.Apr.2016 | 16:00 Uhr

Auf Bauer Korl’s Golchener Hof steht am Sonntag, dem 8. Mai, ein Muttertagskonzert mit Bernhard Brink auf dem Programm.

„Aus dem Leben gegriffen, ungeschminkt und ungeschliffen“ heißt es im-Titelsong des neuen Albums von Bernhard Brink. Das passt, denn auch der Sänger ist echt und pur. Fast möchte man sagen: Nie war er so wertvoll wie heute, denn manchmal scheint es, als leben wir in einer Zeit der „Künstlichkeiten“. Bernhard Brink produzierte bisher 52 Alben und 100 Singles, ist erfolgreicher Showmaster der jährlichen MDR-Sendung „Schlager des Jahres“ und feierte im vergangenen Jahr sein 40. Bühnenjubiläum. Da kommt jede Menge Leben zusammen, aus dem man sich was greifen kann, um es weiter zu geben.

Für das um 14 Uhr beginnende Muttertagskonzert gibt es noch Restkarten. Ein Muttertagsbrunch ist ab 11 Uhr möglich, eine Reservierung ist erforderlich.

Vor seinem Gastauftritt am 8. Mai hat Markus Müller vom Golchener Hof Bernhard Brink einige Fragen gestellt und sich dabei auch an unseren 20 Fragen zum Wochenende orientiert.


Herr Brink, wissen Sie, wo Golchen liegt oder verlassen Sie sich auf Ihr auf Navi?

Bernhard Brink: Nach ein paar Minuten suchen habe ich es im Atlas wieder gefunden (lacht). Ich war schon einmal in Golchen, hätte es aber nicht wieder gefunden. Also mit Navi zu fahren, wäre schon von Vorteil.

 

Kannten Sie Bauer Korl, der für seine lustigen Sprüche bekannt ist, schon vorher?

Ja, ich habe ihn auf einer gemeinsamen Sommertour in Mecklenburg-Vorpommern kennengelernt. Korl hat alle Kollegen der Tour zu sich auf den Golchener Hof eingeladen und so hat man sich dann besser kennen gelernt. Damals haben wir uns schon über ein mögliches Konzert bei ihm unterhalten und so ist der kommende Auftritt dann zustande gekommen.


Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ja, eigentlich mit Singen, mit meinen ersten Auftritten. So was wie Autos waschen oder Ähnliches habe ich nicht gemacht oder weiß es zumindest nicht mehr (lacht). Mein aller erster Auftritt war in der „Hitparade“ 1972. Ich kam von der Straße in die Hitparade. Das war wirklich ein Hammer-Start.


Was stört Sie an Anderen?

Das sage ich den Leuten direkt dann, wenn mich das stört. Das kann ich allgemein nicht sagen.


Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über einen guten Spruch kann ich gut lachen – ich hab schwarzen Humor – und über gute Witze kann ich auch lachen.


Wer ist Ihr persönlicher Held?

Nelson Mandela. Ich finde es schon unglaublich, dass ein Mensch so lange im Knast sitzt, dann ohne Rachegelüste rauskommt und Afrika eint. - Ein Held für mich!


Wo trifft man Sie eher? Bei der Karnevalsfeier oder einem Fußballspiel?

Dann eher beim Fußballspiel. Als Berliner drücke ich natürlich Hertha BSC die Daumen und natürlich sehe ich gerne gute Spiele wie Juventus Turin gegen Bayern München. Da sieht man wenigstens guten Fußball.


Wenn Sie nicht selbst kochen, was kommt bei Ihnen auf den Tisch? Griechische, chinesische, italienische oder deutsche Küche?

Ich selbst kann nicht kochen und bin da ganz offen. Mal gehe ich zum Griechen, mal zum Italiener – quer Beet also!


Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Einmal in Golchen auftreten bei Bauer Korl (herzliches Lachen).

 

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