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Geschlechterverteilung : Maria Furtwängler kann sich mit Männerrollen identifizieren

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Die «Tatort»-Schauspielerin setzt sich mit der von ihr gegründeten MaLisa-Stiftung für eine gleichberechtigte Gesellschaft ein. In Erfurt stellte sie eine Studie über Geschlechterverteilung in Film- und Fernsehproduktionen vor.

svz.de von
erstellt am 07.Okt.2017 | 09:36 Uhr

Schauspielerin Maria Furtwängler (51) kann sich gut mit männlichen Charakteren in Film und Fernsehen identifizieren.

Für Mädchen und Frauen sei es selbstverständlich, sich in männlichen Figuren wiederzuerkennen, sagte die «Tatort»-Kommissarin am Freitagabend bei einer Pressekonferenz in Erfurt. «Ganz früh ist es als Mädchen auch völlig okay, burschikos herüberzukommen - ich bin so halb als Junge großgeworden, daran hat sich keiner gestört.»

Auch heute könne sie sich etwa mit dem James-Bond-Darsteller Daniel Craig identifizieren, wenn der ein Hochhaus in die Luft sprenge. Umgekehrt sei es für Jungen und Männern schwierig, sich mit weiblichen Figuren zu identifizieren. Das sei ein Problem.

Furtwängler stellte in Erfurt Ergebnisse aus einer von ihrer MaLisa-Stiftung initiierten Studie über Geschlechterverteilung in Film- und Fernsehproduktionen vor. Seit 2002 ermittelt die Schauspielerin als Kommissarin Charlotte Lindholm im «Tatort» aus Hannover.

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