Rock in der Sowjetunion : «Leto»: Musik kann die Welt verändern

Der Musiker Viktor (Teo Yoo) und Natascha (Irina Starshenbaum) verlieben sich ineinander. Weltkino Filmverleih GmbH
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Der Musiker Viktor (Teo Yoo) und Natascha (Irina Starshenbaum) verlieben sich ineinander. Weltkino Filmverleih GmbH

Die 80er Jahre sind in der Sowjetunion eine Zeit der Unterdrückung. In der Underground-Szene von Leningrad finden junge Menschen jedoch einen Raum der Freiheit. «Leto» fängt dieses Lebensgefühl ein - mit viel Punk- und Rock-Musik.

svz.de von
05. November 2018, 13:03 Uhr

«Ein sowjetischer Rockmusiker muss das Gute im Menschen suchen», beschreibt in den 80er Jahren die Leiterin des Leningrader Rockclubs den gesellschaftlichen Auftrag in der Sowjetunion. In der Underground-Szene der Stadt schert man sich wenig darum.

Es geht um etwas ganz anderes - um Wahrhaftigkeit und Freiheit in einer Zeit der Unterdrückung. Musik kann die Welt verändern. In «Leto» fängt der russische Star-Regisseur Kirill Serebrennikow mit poetischen Schwarz-Weiß-Bildern das Lebensgefühl einer aufbegehrenden Generation mit viel Punk- und Rock-Musik ein.

Seit mehr als einem Jahr steht Serebrennikow wegen angeblicher Unterschlagung unter Hausarrest. Die Vorwürfe weist der Leiter des renommierten Gogol-Zentrums, dem ein langer Prozess droht, weit von sich.

Leto, Russland/Frankreich 2018, 128 Min., OmU, FSK ab 12, von Kirill Serebrennikow, mit Roma Zver, Irina Starshenbaum, Teo Yoo

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