Das Dilemma der Zweisamkeit : Langzeitbeziehung als Grenzerfahrung: «Die Hannas»

Till Butterbach (Hans) und Anna König (Anna) sind so miteinander verschmolzen, dass ihre Freunde sie nur «die Hannas» nennen. Wfilm/tellfilm
Till Butterbach (Hans) und Anna König (Anna) sind so miteinander verschmolzen, dass ihre Freunde sie nur «die Hannas» nennen. Wfilm/tellfilm

In «Die Hannas» scheint die Liebesbeziehung der beiden Protagonisten auf den ersten Blick intakt zu sein. Doch dann kommen allmählich die Probleme zum Vorschein. Diese versucht das Paar auf unkonventionelle Art und Weise zu lösen.

svz.de von
07. August 2017, 10:14 Uhr

Zweisamkeit kann so schön und schrecklich zugleich sein: nebeneinander einschlafen und wieder aufwachen, Streit und Versöhnung, Liebe und Leidenschaft.

Durch welche Irrungen und Wirrungen auch die harmonischste Beziehung schlittern kann, führt die temporeiche Tragikomödie «Die Hannas» von Filmemacherin Julia C. Kaiser vor. Anna und Hans sind seit 15 Jahren zusammen, das Paar kennt sich durch und durch. In der Wahrnehmung ihrer Weggefährten sind Anna und Hans auch sprachlich zur Einheit verschmolzen: die Hannas. Doch das traute Bild hat Risse. In Anna macht sich Unzufriedenheit breit, schon bald wagt sie erste Fluchtversuche. Und auch Hans merkt, dass etwas nicht stimmt.

Die Hannas, Deutschland 2016, 102 Min., FSK ab 12, von Julia C. Kaiser, mit Anna König, Till Butterbach, Ines Marie Westernströer, http://www.wfilm.de/die-hannas

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