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Großbürgerliche Fassade : «Happy End»: Michael Hanekes Gesellschaftskritik

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Das üppige Anwesen der Laurents kann nicht über das marode Innenleben der einzelnen Familienmitglieder hinwegtäuschen. Die Zeichen stehen auf Wandel - die Tage der Unternehmerfamilie scheinen gezählt.

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 11:30 Uhr

Alles deutet in diesem Film darauf hin, dass die Tage der Unternehmerfamilie Laurent gezählt sind: Verzweiflung, Suizidversuche, Unfälle. Nur die großbürgerliche Fassade scheint die französische Familie noch zusammenzuhalten.

Michael Haneke, der zu den wichtigsten Autorenfilmern Europas zählt, inszeniert auch diesmal sein eigenes Drehbuch. «Happy End» ist der zwölfte Kinospielfilm des Österreichers und gebürtigen Münchners.

Seinen Film, Haneke zeigte ihn der Öffentlichkeit erstmals in Cannes, hat der 75-Jährige prominent besetzt: Die Französin Isabelle Huppert ist dabei, genauso wie ihr Landsmann Jean-Louis Trintignant. Und auch der Deutsche Franz Rogowski («Victoria»).

Happy End, Frankreich/Deutschland/Österreich 2017, 110 Min., FSK ab 12, von Michael Haneke, mit Isabelle Huppert, Toby Jones, Franz Rogowski

Happy End

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