Einschaltquoten : Großes Interesse am «Tatort»

Kira Dorn (Nora Tschirner) und Fritte (Andreas Döhler) fliehen vor einer Explosion. /Wiedemann & Berg/MDR
Foto:
Kira Dorn (Nora Tschirner) und Fritte (Andreas Döhler) fliehen vor einer Explosion. /Wiedemann & Berg/MDR

Nora Tschirner und Christian Ulmen sind für den MDR-«Tatort» inzwischen eine sichere Bank. Ihr neuer Fall erreicht bei den Zuschauerzahlen fast den bisherigen Bestwert. Die Konkurrenz bleibt weit dahinter.

svz.de von
12. Februar 2018, 11:39 Uhr

Der «Tatort» aus Weimar brachte dem Ersten am Sonntagabend den klar Quotensieg. Nora Tschirner als Kommissarin Kira Dorn und Christian Ulmen als ihr Kollege Lessing hatten in ihrem neuen Fall «Der kalte Fritte» ab 20.15 Uhr mit 9,79 Millionen Zuschauer und einem Marktanteil von 26,2 Prozent ausgesprochen starke Werte und lagen weit vor der gesamten TV-Konkurrenz.

Diesmal musste das Ermittlerduo den Mord an einem Milliardär aufklären - und bekam es dafür auch mit der Weimarer Rotlichtszene zu tun.

Beim vorigen Fall des Ermittlerduos aus Thüringen am zweiten Weihnachtsabend hatten nur 5,92 Millionen Zuschauer eingeschaltet, das war der schwächste Wert für einen «Tatort» seit Juli 2010. Seinen besten Wert hatte der «Tatort» aus Weimar im April 2016 mit 9,89 Millionen Zuschauern. «Der kalte Fritte» erreichte nun den zweitbesten Wert. Der «Tatort» hat gerade einen Lauf: Am vorigen Sonntag schalteten 9,70 Millionen Zuschauer (25,6 Prozent) den jüngsten Fall aus Dortmund ein - das war die höchste Zuschauerzahl für das Ermittlerteam um Hauptkommissar Faber überhaupt.

An diesem Sonntag war auch das Interesse an Nachrichten überdurchschnittlich: Die «Tagesschau» direkt vor dem Krimi sahen im Ersten 8,25 Millionen Zuschauer (23,0 Prozent) und in allen Programmen sogar 14,10 Millionen (39,4 Prozent) - die ARD-Hauptnachrichten waren damit die meistgesehene Sendung des Tages.

Im ZDF sahen ab 19.00 Uhr 5,43 Millionen (17,8 Prozent) die «heute»-Nachrichten, ab 19.10 Uhr dann 5,25 Millionen (16,4 Prozent) «Berlin direkt» samt dem Interview mit Kanzlerin Angela Merkel. Für die ZDF-Sendung sonntags nach den «heute»-Nachrichten war das nach Angaben des Senders in Mainz der beste Wert seit 18 Jahren. Ab 20.15 Uhr verfolgten dann 4,82 Millionen (12,9 Prozent) «Inga Lindström: Lilith und die Sache mit den Männern».

Bei RTL interessierten sich ab 20.15 Uhr 3,46 Millionen Zuschauer (9,4 Prozent) für den Actionfilm «London has fallen», auf Sat.1 im Schnitt 2,84 Millionen (8,6 Prozent) für die Castingshow «The Voice Kids», auf Vox 1,79 Millionen (5,8 Prozent) für die Kochduell-Show «Kitchen impossible». Auf ProSieben verfolgten 1,28 Millionen (5,2 Prozent) das Stripper-TV-Drama «Magic Mike XXL», auf RTL II 0,71 Millionen (2,0 Prozent) die TV-Romanze «Wie ein einziger Tag» und auf Kabel eins ebenfalls 0,71 Millionen (2,0 Prozent) die Krimi-Doku «Die spektakulärsten Kriminalfälle - Dem Verbrechen auf der Spur».

Im Jahresschnitt 2018 liegt das ZDF unter den deutschen Fernsehsendern bislang mit einem Marktanteil von 14,1 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 12,3 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,6 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (5,7 Prozent), Vox (4,8 Prozent), ProSieben (4,0 Prozent), Kabel eins (3,3 Prozent), ZDFneo (3,1 Prozent) sowie RTL II (2,9 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen