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Teilung des Subkontinents : Gefühlvolles Historienepos: «Der Stern von Indien»

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1947 feierte Indien seine Unabhängigkeit. Kurz darauf folgte die von Gewalt geprägte Teilung. Diesen Ereignissen widmet sich das Historienepos «Der Stern von Indien» entlang einer Liebesbeziehung zwischen einem Hindu und einer Muslima.

Mit ihrem neuen Film «Der Stern von Indien» blickt die vor 15 Jahren durch die Komödie «Kick it, like Beckham!» bekannt gewordene indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha auf die jüngere Geschichte Indiens zurück.

Handlungsrahmen ist die 1947 erfolgte Entlassung der damaligen britischen Kronkolonie in die Unabhängigkeit. Das wird vor allem durch das Leben und Wirken des englischen Vizekönigs in Indien, Lord Mountbatten (Hugh Bonneville), und seiner Frau (Gillian Anderson) gespiegelt. Dazu zeigt die Liebesgeschichte des jungen Hindu Jeet und der Muslima Aalia, welche dramatischen Folgen die mit der Unabhängigkeit verbundene Teilung des Subkontinents in die neuen Staaten Indien und Pakistan für Millionen Menschen hatte. Mit seiner erzählerischen Wucht und der stilistischen Opulenz erinnert das Drama an legendäre Kino-Klassiker wie «Vom Winde verweht» und «Doktor Schiwago».

Der Stern von Indien, Großbritannien, Indien 2017, 106 Min., FSK ab 6, von Gurinder Chadha, mit Hugh Bonneville, Gillian Anderson, Manish Dayal, Huma Qureshi, http://www.DerSternvonIndien.de

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erstellt am 07.Aug.2017 | 10:20 Uhr

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