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Hamburger Komiker : Fips Asmussen mit fast 80 noch auf Tour

vom
Aus der Onlineredaktion

Irgendwie kennt ihn wohl fast jeder. Fips Asmussen ist ein Komiker-Urgestein und denkt lange noch nicht daran aufzuhören.

Sein Seemanns-Outfit hat der 78-Jährige längst mit einer regenbogenfarbenen Weste vertauscht. Sein anderes Markenzeichen behält Komiker-Legende Fips Asmussen aber auch im hohen Alter – den wilden Lockenkopf. Seit etwa 20 Jahren lebt der Hamburger Jung im sachsen-anhaltischen Querfurt.

„Es ist manchmal in der Liebe so, so hat es mich hierhergezogen“, sagt der Alleinunterhalter, der keine Ruhe kennt und offensichtlich immer noch gut gebucht ist. „Ich tingel in ganz Deutschland rum“, erzählt er in seinem ausgeprägten Hamburger Dialekt. Er selbst sieht sich als „Possenreißer mit Grütze im Kopf“ und will sein Publikum landauf landab mit im Sekundentakt abgefeuerten Schenkelklopfern unterhalten.

In Erfurt ebenso wie in Hamburg, Magdeburg oder Stade. In Theatern, Kulturhäusern, Kabaretts und Kleinkunstbühnen. „Ich mache nur noch Solo-Veranstaltungen, ich möchte meine Fans direkt auf Augenhöhe haben“, sagt er. In jüngeren Jahren hatte Asmussen in Hamburg eine eigene Kabarett-Bar, „Die violette Zwiebel“, in der er Nacht für Nacht sein Publikum unterhielt.

Ausmussen war regelmäßig Gast bei Funk und Fernsehen, etwa in der Fernsehsendung „Die Haifisch-Bar“. Auf seiner Haben-Seite stehen laut Management immerhin 7,5 Millionen verkaufte Tonträger. Nun lässt er es eben etwas ruhiger angehen. Aus seinem Alter macht er indessen ein Riesengeheimnis, das wird partout nicht verraten, obwohl es im Internet schnell zu erfahren ist. „Alter spielt doch überhaupt keine Rolle“. Wichtig sei: „Bin ich gut oder bin ich es nicht. Bin ich gesund oder bin ich es nicht“, sagt Asmussen.

Mit der jüngeren Comedian-Generation kann er nicht viel anfangen: „Was ich heute erlebe an Comedians im Fernsehen – die sehen alle gleich aus in Jeans und T-Shirt.“ Er, der sich selbst als Vater der Stand-Up Comedy sieht, meint, „Komiker sein muss man schon äußerlich, wenn man auf die Bühne kommt.“ Er selbst denke nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen, „nicht solange ich gute Veranstaltungen habe.“

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