DNA-Beweis : Elvis war „än echte Pälzer“

Der „King“ Elvis Presley am Beginn seiner Weltkarriere auf einem undatierten Archiv-Foto.
Der „King“ Elvis Presley am Beginn seiner Weltkarriere auf einem undatierten Archiv-Foto.

US-Ahnenforscher will die Verbindungen zu Winzerfamilie bewiesen haben

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10. August 2017, 20:45 Uhr

Ein DNA-Test hat angeblich den endgültigen Beweis geliefert: Der King of Rock ’n’ Roll, Elvis Presley, hat pfälzische Wurzeln. Diese Behauptung stellt der amerikanische Elvis-Cousin Donald W. Presley in einem neuen Buch auf, das auch in deutscher Übersetzung erschienen ist. Ein Abgleich des Erbguts von Elvis’ direkten Verwandten mit Mitgliedern der pfälzischen Familie Pressler untermauere die These, dass die Vorfahren des US-amerikanischen Sängers aus Hochstadt bei Landau stammten, sagt gestern der Ahnenforscher Gerd Pressler.

„Die DNA-Sequenzen zeigen ganz eindeutig einen Zusammenhang“, urteilt Pressler. Seit Jahren arbeitet er gemeinsam mit Donald W. Presley aus Little Rock in Arkansas die deutsch-amerikanischen Verwandtschaftsbeziehungen von Elvis Presley auf.

Demnach stammt Elvis, der am 16. August vor 40 Jahren im Alter von 42 Jahren starb, in zehnter Generation von dem Winzer Valentin Pressler ab. Dieser sei 1709 mit seiner Familie als protestantischer Glaubensflüchtling in die USA ausgewandert, sagt der Hobbyhistoriker Pressler. Auch über Kirchenbücher, Schuldverschreibungen und Zinslisten lasse sich die Pfalz-USA-Linie von Elvis Presley klar nachverfolgen, erläutert Pressler.

„Immer etwas zurückhaltend“ reagiert Maria Hesterberg von der Elvis-Presley-Gesellschaft mit Sitz in Bonn indes auf regelmäßige Meldungen, wonach das Rätsel um die Herkunft von Elvis endgültig gelöst sei.

Das neue Buch mit dem DNA-Test werde man erst einmal aufmerksam lesen und mit den Autoren sprechen, sagt die Präsidentin des nach eigenen Angaben weltweit größten deutschsprachigen Elvis-Fanclubs mit rund 2000 Fans.

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