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Nach Not-OP : Dresdner Fußballprofi Wachs meldet sich zu Wort

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svz.de von
erstellt am 12.Jan.2017 | 11:17 Uhr

Drei Wochen nach seiner Not-Operation hat sich Dynamo Dresdens Fußballprofi Marc Wachs erstmals zu Wort gemeldet. „Mittlerweile geht es mir besser und mein Körper ist auf dem besten Weg der Genesung“, schrieb der 21-Jährige auf seiner Facebook-Seite.

Wachs war am 20. Dezember bei einem Raubüberfall in einem Kiosk in Wiesbaden von einem mittlerweile gefassten 25-Jährigen angeschossen worden. Seine Tante, der der Kiosk gehörte, starb. Sein Onkel wurde ebenfalls schwer verletzt.

Wachs war von einer Kugel nahe der Halsschlagader und der Wirbelsäule getroffen worden. „Ich wusste nicht, ob ich wieder aufwachen würde, ob ich danach normal sprechen könnte oder ob mein Körper wie vorher funktionieren würde“, schrieb Wachs in seinem emotionalen Posting.

Niemals hätte er daran gedacht, dass ihm sowas passieren würde.„Versuchter Mord, an einem Ort, wo man so oft war, wo man sich sicher gefühlt hat. Hätte Gott nicht höchstpersönlich auf mich aufgepasst, dann wäre es der letzte Tag meines Lebens gewesen“, sagte Wachs, der sich bei seiner Familie, seiner Freundin, dem Team und den Fans für die Unterstützung bedankte.

Wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist noch offen. Dynamos Sportdirektor Ralf Minge hatte dem Linksverteidiger die Freiheit eingeräumt, „selber zu entscheiden.“

 

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