Drama um Kunst und Politik : «Django - Ein Leben für die Musik»: Meister der Jazzgitarre

Reda Kateb spielt im Film «Django - Ein Leben für die Musik» die Titelfigur Django Reinhardt. /Weltkino Filmverleih
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Reda Kateb spielt im Film «Django - Ein Leben für die Musik» die Titelfigur Django Reinhardt. /Weltkino Filmverleih

Der Sinti-Musiker Django Reinhardt genoss während der Nazi-Herrschaft eine Sonderstellung. Das verdankte er seinem Talent. Welche Probleme sich dadurch ergaben, zeigt das Biopic «Django - Ein Leben für die Musik».

svz.de von
23. Oktober 2017, 11:50 Uhr

Django Reinhardt ist ein Meister der Jazzgitarre und ein Lebemann. Im Paris des Jahres 1943 sind er und seine Bandkollegen auf dem Zenit ihrer Kunst - just in der Zeit der Besatzung durch die Nazis.

Deren Schergen lassen den Sinti-Musiker Reinhardt weitgehend gewähren, während sie Sinti und Roma erbarmungslos verfolgen und ermorden. Der egozentrische Gitarrenstar gibt sich unverwüstlich, kann sich der Realität jedoch irgendwann nicht mehr verschließen. Als ihn die Nazis auf eine Propagandatournee in Deutschland schicken wollen, weigert sich Reinhardt und begibt sich mit seiner Frau und seiner Mutter auf eine riskante Flucht. Kann er seinen Häschern entkommen?

Django, Frankreich 2017, 117 Min., FSK ab 12, von Étienne Comar, mit Reda Kateb, Cécile De France, Beata Palya, Bimbam Merstein, http://www.weltkino.de/film/kino/django_at

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