Sex-Skandal : Der Stargeiger klagt zurück

Star-Geiger David Garrett

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David Garrett kontert Sex-Vorwürfe von Ex-Freundin

svz.de von
23. Juni 2016, 21:00 Uhr

Star-Geiger David Garrett hat gegen seine Ex-Freundin als Reaktion auf ihre Misshandlungsvorwürfe eine Gegenklage in Millionenhöhe eingereicht. Ashley Youdans Behauptungen in einer Schadenersatzklage, er habe sie zu harten Sexualpraktiken gezwungen, ihr körperlichen Schaden zugefügt und sie gegen ihren Willen in seiner Wohnung eingesperrt, weist er darin zurück.

Stattdessen habe die Porno-Darstellerin frühzeitig einen Plan geschmiedet, den heute 35-Jährigen zu erpressen. Garrett fordert in der Klage Schadenersatz in Höhe von zehn Millionen Dollar (8,8 Mio Euro).

Youdan, mit der der aus Aachen stammende Musiker Gerichtsdokumenten zufolge eine wechselhafte Beziehung führte, habe mit ihrer angeblich vorgetäuschten Liebe Hunderttausende Dollar erschwindelt. Vom ersten Treffen an habe sie den Plan gehabt, ihn auszubeuten, sich innerhalb von Tagen in seinem Leben eingenistet, sich vorschnell als seine Verlobte bezeichnet und die Privilegien des Lebens an der Seite eines Stars genutzt. „Sie reiste mit ihm im luxuriösen Stil und zog schnell in seine New Yorker Loft-Wohnung“, heißt es in der Klageschrift.

Auch seinem Wunsch, ihre Porno-Karriere und ihre Arbeit bei einem Escort-Service zum Wohl der Beziehung zu beenden, sei sie anders als behauptet nicht nachgekommen. In Wirklichkeit habe sie beide Jobs heimlich weitergeführt, aber nicht, ohne von ihm Zehntausende Dollar für ihren Lebensunterhalt und ihre angebliche neue Karriere in der Immobilienbranche zu fordern. Stattdessen habe sie dieses Geld für Parties für ihre Freunde aus der Sex-Branche ausgegeben.

Als Garrett sich entschieden habe, die Partnerschaft wegen ihrer „unerbittlichen Forderungen nach Geld und ihres rücksichtslosen Lebensstils“ zu beenden, „drohte sie, seinen Ruf zu zerstören, wenn er ihr nicht große Summen Geld zahlt“. Als sie laut Klage drohte, Details über sein Privatleben auszuplaudern, hätten die beiden eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit einer Zahlung von 300 000 Dollar (265 500 Euro) als Gegenleistung unterzeichnet.

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