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Amüsant und grotesk : «David Lynch»: Porträt eines Ausnahmekünstlers

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Die Filmemacher trafen ihren 71-jährigen Kollegen zu Hause und ließen ihn einfach erzählen. Herausgekommen ist «David Lynch: The Art Life», eine Art 90-minütiger Monolog des Ausnahmekünstlers.

svz.de von
erstellt am 28.Aug.2017 | 10:45 Uhr

David Lynch steht in seinem Atelier. Er malt, bastelt und bohrt. Das chaotisch wirkende Studio ist der bevorzugte Rückzugsort des Regisseurs, der derzeit mit der Serie «Twin Peaks» wieder Fans verwirrt und begeistert.

Die Filmemacher Jon Nguyen, Olivia Neergaard-Holm und Rick Barnes haben den 71-Jährigen in seinem Zuhause getroffen und ihn einfach erzählen lassen. In einer Art 90-minütigem Monolog spricht der Exzentriker über seine Kunst-Leidenschaft.

Er erzählt von einer idyllischen Kindheit und abenteuerlichen Jugend, vom Familienleben, dem Beginn und den frühen Phasen seines Künstlerdaseins. Andere Menschen kommen nicht zu Wort.

«Ich hatte diese Vorstellung, dass man Kaffee trinkt, Zigaretten raucht und malt. Und das ist es dann», erklärt Lynch, wie er sich das Leben eines Künstlers damals vorstellte. «Vielleicht kommen noch Mädchen dazu.» Das ungewöhnliche Porträt dürfte vor allem für Cineasten und Fans des Kultregisseurs interessant sein.

- David Lynch: The Art Life, Dänemark/USA, 2016, 88 Min., FSK ab 0, Von Jon Nguyen, Rick Barnes, Olivia Neergaard-Holm, mit David Lynch

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