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Dschungelcamp : Auftakt mit Nervensäge

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Diva-Attitüden im Dschungelcamp: Larrisa Marolt lockt mehr als sieben Millionen Zuschauer an die Bildschirme

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 00:32 Uhr

Im Eiltempo hat sich Model Larissa Marolt zur Nervensäge des neuen Dschungelcamps gemausert. Mit dummen Sprüchen, Kreisch-Attacken und theatralischen Star-Attitüden bringt die 21-Jährige in der achten Staffel viele der Promis gegen sich auf. RTL wiederum kann an alte Erfolge anknüpfen: Dem Privatsender liefert das Gezeter Top-Quoten.

Schon vor der Abreise befürchtete die frühere „Bachelor“-Teilnehmerin Melanie Müller (25): „Larissa ist völlig verbimmelt, völlig verpeilt. Die wird uns allen auf den Sack gehen.“ Was RTL für die Ausstrahlungen am Freitag- und Samstagabend deutscher Zeit zusammengeschnitten hatte, bestätigte das ohne Zweifel.

Eine Auswahl: Erst musste Ex-Viva-Moderator Mola Adebisi (40) Larissa erklären, wie viele Unterhosen und BHs sie mit ins Camp nehmen darf. Dann litt sie unheimlich unter einer Lampe, die auf ihren Fuß gefallen war. Keine Pritsche schien zu passen und überall krabbelten angeblich genügend Gründe für ohrenbetäubende Kreisch-Attacken.

Als Schauspieler Winfried Glatzeder (68) ihr beim Öffnen eines Rucksacks half und Larissa sich bedanken wollte, drehte er sich weg und sagte: „Ich habe jetzt wenig Zuneigung zu Dir, weil Du uns hier das Leben relativ schwer machst.“ Sie habe ihm den Schlaf geraubt. TV-Moderator Jochen Bendel (41) nannte Larissa das „Fukushima unter den Kandidaten“ – die Brennstäbe liefen heiß und müssten ständig gekühlt werden. Und als die Mitcamper möchten, dass Larissa Wasser zum Abwasch bringt und sie Ausreden sucht, erwägt Corinna Drews (51), Ex von Jürgen Drews, die Einführung der Prügelstrafe.

In Einspielern gibt sich Larissa erstaunt, dass das Camp in Australien echt und nicht in einem Studio sei. Außerdem vermutet sie, dass die Kameras die 24-Stunden-Dauerbeobachtung immer dann unterbrechen, wenn sie gerade raucht. Tief blicken lassen auch Aussagen wie: „Wenn ich mir das Genick breche, verklage ich RTL.“

Im Fokus des Auftakt-Wochenendes stand ansonsten nur noch der Wendler. Mal erzählte er, dass er aufgrund falscher Gerüchte einen schlechten Ruf habe. Dann maulte er über die fiesen Bedingungen wie fehlende Duschmöglichkeiten und dachte über seinen Auszug nach.

Zehn Jahre nach der ersten „Dschungelcamp“-Staffel scheint RTL mit der diesjährigen Kandidatenwahl die Zuschauer bei Laune halten zu können. Die erste Folge verfolgten am Freitag 7,66 Millionen Menschen – ein Marktanteil von 27,9 Prozent. Am Samstag waren 7,83 Millionen Zuschauer dabei (27,5 Prozent).

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