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Düstere Gesellschafts-Vision : Alain Gsponer verfilmt Antikriegsroman «Jugend ohne Gott»

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In einem Zelt-Camp sollen Jugendliche ihre Fähigkeiten beweisen, um für die Universität ausgewählt zu werden - ein gnadenloser Wettkampf beginnt. Alain Gsponer hat aus dem berühmten Roman, einen aufreibenden Thriller von zeitloser Aktualität gemacht.

svz.de von
erstellt am 28.Aug.2017 | 10:23 Uhr

Eine Gruppe von Jugendlichen tritt in einer Art Survivalcamp zum Wettkampf an. Es geht darum, möglichst viele Punkte zu sammeln und so einen Studienplatz zu bekommen.

Alain Gsponer («Heidi») hat den Antikriegsroman «Jugend ohne Gott» von Ödön von Horváth verfilmt und eine düstere Vision einer Gesellschaft entworfen, die sich ausschließlich über Stärke und Leistung definiert.

Neben einer Elite gibt es Ausgestoßene, die in abgetrennten Sektoren in prekären Verhältnissen leben. Auch Zach soll in dem Camp um Punkte kämpfen, doch ihm kommen Zweifel. Nadesh dagegen ist hochmotiviert, Titus ordnet seinem Ziel alles unter. Eine wichtige Rolle spielt zudem der Lehrer.

«Jugend ohne Gott» ist mit Jannis Niewöhner, Alicia von Rittberg, Fahri Yardim und Anna Maria Mühe hochkarätig besetzt.

- Jugend ohne Gott, Deutschland 2017, 114 Min., FSK ab 12, von Alain Gsponer, mit Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Alica von Rittberg, Jannik Schümann, Anna Maria Mühe

Jugend ohne Gott

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