"Nicht mehr zeitgemäß" : Sinnvoll? Berliner Radiosender warnt nicht mehr vor Blitzern

Autofahrer in Berlin und Brandenburg erhalten ab sofort keine Blitzermeldungen des RBB-Senders mehr.
Autofahrer in Berlin und Brandenburg erhalten ab sofort keine Blitzermeldungen des RBB-Senders mehr.

Bundesweit warnen Radiosender ihre Hörer vor teuren Fotos. Doch ein Sender in Berlin macht damit nun Schluss.

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08. Mai 2019, 12:35 Uhr

Berlin | Keine Warnung mehr für Radioeins-Hörer: Autofahrer in Berlin und Brandenburg erhalten ab sofort keine Blitzermeldungen des RBB-Senders mehr. Diese halte man "nicht mehr für zeitgemäß", hieß es in einer Meldung:

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Ein Grund für die Entscheidung seien auch die konstant hohen Unfallzahlen, die oft durch Raserei verursacht würden, hieß es vom Sender. Mit den bisherigen Blitzerwarnungen habe eigentlich der Eindruck von flächendeckender Kontrolle erweckt werden sollen. Den Fahrern sollte so klar gemacht werden, dass es sich nicht lohne, "das Gaspedal durchzutreten". Das sei auch ein "verkehrspädagogischer Ansatz" gewesen. Nun solle der Verkehrsservice nach Hörerwünschen neu gestaltet werden.

Konkurrenz durch Blitzer-Apps

Macht dieses Beispiel künftig auch auf anderen Sendern Schule? Mittlerweile zählen ja auch Blitzer-Warner für das Smartphone zu den erfolgreichsten Programmen in den Appstores von Google und Apple und bald soll auch Google Maps Nutzer vor Bußgeldern schützen. Dabei ist das per Gesetz verboten – im Gegensatz zu den Radiodurchsagen, in denen auf Blitzer hingewiesen wird. Begründung: Sie sind unabhängig vom aktuellen Standort des Hörers und – in der Regel – ohne genaue Ortsangabe. Weiterlesen: Blitzer-Apps: Beliebt, erfolgreich – gesetzlich verboten

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