Wegen "Leaving Neverland" : "Simpsons"-Macher wollen Michael-Jackson-Episode verbannen

Die Entscheidung, die Folge nicht mehr zu senden, hätten die Macher nach der Betrachtung der HBO-Dokumentation 'Leaving Neverland' getroffen.
Die Entscheidung, die Folge nicht mehr zu senden, hätten die Macher nach der Betrachtung der HBO-Dokumentation "Leaving Neverland" getroffen.

Die "Simpsons"-Folge, in der Michael Jackson einer Figur seine Stimme geliehen hatte, soll verbannt werden.

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08. März 2019, 12:22 Uhr

Los Angeles | Die Macher der "Simpsons" wollen nach neuen Vorwürfen gegen Michael Jackson eine Episode verbannen, in der die Stimme des 2009 gestorbenen "King of Pop" zu hören ist. "Es fühlt sich ganz klar so an, als sei es das einzig Richtige", sagte der ausführende Produzent James L. Brooks am Donnerstag (Ortszeit) dem "Wall Street Journal". Die Folge "Die Geburtstagsüberraschung" soll demnach nicht mehr im Fernsehen wiederholt und von Streamingplattformen entfernt werden.

Der echte Jackson sprach die Rolle

In der 1991 ausgestrahlten Episode trifft Homer Simpson in einer psychiatrischen Klinik auf einen Patienten, der vorgibt, Michael Jackson zu sein. Der US-Popstar, ein großer Fan der Serie, lieh der Figur damals seine Stimme.

Die Entscheidung, die Folge nicht mehr zu senden, hätten die Macher nach der Betrachtung der HBO-Dokumentation "Leaving Neverland" getroffen. Darin berichten zwei Männer, Jackson habe sie als Kinder missbraucht. Ähnliche frühere Vorwürfe hatte Jackson immer bestritten, er war nie schuldig gesprochen worden. Die Doku läuft in Deutschland am 6. April auf ProSieben.

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