Stellungnahme zu Vorwürfen : Prinz Harry spürt "Flugscham": Darum fliegt er dennoch im Privatjet

Harry und Meghan reisen viel, hier etwa nach Tonga, ihre erste offizielle gemeinsame Auslandsreise seit der Hochzeit.
Harry und Meghan reisen viel, hier etwa nach Tonga, ihre erste offizielle gemeinsame Auslandsreise seit der Hochzeit.

Prinz Harry predigt Umweltschutz, aber reist im Privatjet. Wie passt das zusammen, fragen sich nicht nur viele Briten.

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04. September 2019, 13:08 Uhr

Amsterdam | Der britische Prinz Harry hat eine Initiative zum nachhaltigen Massentourismus lanciert – und sich zur Kritik an seinem Privatjet-Flügen geäußert. "Wir müssen schnell etwas ändern", sagte der Prinz am Dienstag in Amsterdam – die Zunahme des Massentourismus sei unvermeidlich. Daher müssten nachhaltige Projekte für Umwelt und lokale Bevölkerungen realisiert werden. "Wir können es alle besser machen", sagte der Prinz.

Umweltschützer mit großem ökologischen Fußabdruck

Viele Briten sind sauer, dass sich Harry zwar für Umwelt- und Klimaschutz stark macht, aber gleichzeitig im Privatjet um die Welt reist. So waren erst kürzlich Fotos aufgetaucht, die ihn mit Herzogin Meghan und Master Archie beim Besteigen einer 16-Millionen-Euro-Privatmaschine in Nizza zeigen. Popikone Elton John hatte sie dorthin eingeladen.

Zuvor waren Harry und Meghan mit einem Privatjet nach Ibiza gereist, wo die Familie Meghans 38. Geburtstag feierte. Jeder Flug soll drei Tonnen CO2 produziert haben, rechnet die "Dailymail" vor – sieben Mal mehr pro Person, als wenn sie mit einem Linienflug geflogen wären.

Der umstrittene Moderator Piers Morgan warf dem Paar vor, sich als "Öko-Krieger" darzustellen, ohne selbst auf die Umwelt zu achten. Mehrere Prominente verteidigten das Prinzenpaar. Elton John gab an, er habe sich mit einer "angemessenen Spende" bemüht, den Umweltschaden seiner Gäste auszugleichen.

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Aus Sicherheitsgründen im Privatjet unterwegs

In den meisten Fällen nutze er Linienflüge, sagte Prinz Harry. "Ich verbringe 99 Prozent meines Lebens damit, die Welt mit kommerziellen Flugzeugen zu bereisen." Aber aus Sicherheitsgründen für seine Familie müsse er auch mit Privatmaschinen fliegen. Gegen das schlechte Umweltgewissen – die sogenannte Flugscham – werde er aktiv: "Ich habe mein CO2 immer klimaneutral kompensiert", sagte er.

Weiterlesen: Thunberg-Trend "Flugscham" – Schämen Sie sich bereits fürs Fliegen?

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Der künftige König nimmt Linienflüge

Sein Bruder Prinz William scheint die Sicherheitsgefährdung etwas entspannter zu sehen. Bilder zeigen, wie er kürzlich mit Herzogin Kate und ihren drei Kindern eine Maschine der britischen Fluggesellschaft Flybe bestieg.

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Bekannte Reiseportale beteiligen sich an Prinz Harrys Initiative

Für den Start der Inititative für nachhaltigen Tourismus sei Prinz Harry mit einer kommerziellen Maschine nach Amsterdam gekommen, sagte er. An der Initiative "Travalyst" beteiligen sich mehrere weltweit tätige Tourismuskonzerne, wie Booking.com, TripAdvisor, Ctrip, Skyscanner und Visa. Konkrete Programme wurden aber noch nicht mitgeteilt.

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Weiterlesen: Harry und Meghan – Ihre Liebe in Bildern

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