Medienbericht : Prinz Harry fällt auf Telefonstreich rein – und lästert über Trump

Prinz Harry dachte, er würde mit Greta Thunberg telefonieren.
Prinz Harry dachte, er würde mit Greta Thunberg telefonieren.

Prinz Harry ist auf einen Telefonstreich reingefallen und dachte, er hätte Greta Thunberg am Hörer.

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11. März 2020, 14:40 Uhr

London/Moskau | Prinz Harry ist nach einem Bericht der "Sun" in zwei Telefonaten von russischen Komikern hereingelegt worden. Das Duo soll dem Royal vorgegaukelt haben, mit Klimaaktivistin Greta Thunberg (17) und deren Vater zu sprechen. In den Telefonaten hat Harry (35) demnach angeblich auch erläutert, warum er seine royalen Pflichten aufgibt. Der Buckingham-Palast wollte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur den Bericht am Mittwoch nicht kommentieren.

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Kritik an Donald Trump

Über Donald Trump sagte Harry der britischen Zeitung zufolge, dass Blut an den Händen des US-Präsidenten klebe. Positiver soll Harrys Meinung über Premierminister Boris Johnson sein: Dieser sei "ein guter Mann", der aber eben seine festgefahrene Meinung habe, zitierte das Blatt aus dem Telefonat. Hinter der Aktion sollen die Komiker Wowan (Wladimir Kusnezow) und Lexus (Alexej Stoljarow) stecken.

Die Telefonate haben dem Bericht zufolge an Silvester und am 22. Januar stattgefunden. Die Russen sollen in dem von Harry gemieteten, luxuriösen Haus auf Vancouver Island in Kanada angerufen haben.

Video auf Youtube veröffentlicht

Eines der beiden Gespräche wurde auf der Video-Plattform Youtube und auf Facebook veröffentlicht. Britische Medien wie die BBC gingen davon aus, dass es sich höchstwahrscheinlich um Harrys Stimme handele. Der Royal ist ein Fan der Klimaschutzaktivistin Thunberg.

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Duo legt immer wieder Prominente rein

Das Komiker-Duo legte bereits mehrfach Prominente rein, darunter war auch Boris Johnson als damaliger Außenminister. Im Jahr 2015 riefen sie Popstar Elton John an. Dieser dachte, er würde mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen und diskutierte über die Rechte von Homosexuellen in Russland. Der Kreml forderte die Comedians auf, sich bei dem britischen Sänger zu entschuldigen.

Die beiden geben sich zwar als unabhängige Spaßvögel. Seit langem hält sich aber der Verdacht, dass sie etwa über den kremlnahen Fernsehsender NTW Kontakte in die russischen Machtstrukturen haben, um so auch an die öffentlich nicht zugänglichen Telefonnummern zu kommen. Ihre Scherze haben in Russland Kultstatus.

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