Britische Royals gegen Boulevardmedien : "Geschmacklose" Storys: Solidaritätsaktion für Herzogin Meghan

Herzogin Meghan leidet als Ehefrau von Prinz Harry durch Berichte in der britischen Boulevardpresse.
Herzogin Meghan leidet als Ehefrau von Prinz Harry durch Berichte in der britischen Boulevardpresse.

Britische Politikerinnen verurteilen eine "geschmacklose Berichterstattung" über Herzogin Meghan.

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30. Oktober 2019, 07:25 Uhr

London | Herzogin Meghan, die Ehefrau von Prinz Harry, hat in ihrem Kampf gegen britische Boulevardmedien Unterstützung aus der Politik bekommen. Trotz des Streits und Stresses um den Brexit fanden sich 72 weibliche Abgeordnete aller Parteien zusammen, die der Herzogin von Sussex (38) in einem offenen Brief ihre Solidarität versichern.

In dem am Dienstag von der Labour-Politikerin Holly Lynch veröffentlichten Schreiben heißt es: "Als weibliche Abgeordnete aller politischen Richtungen möchten wir Ihnen unsere Solidarität ausdrücken, indem wir uns gegen die oft geschmacklose und irreführende Natur der Geschichten wenden, die in einigen unserer nationalen Zeitungen über Sie, Ihren Charakter und Ihre Familie gedruckt werden."

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"Skrupellose Kampagne" gegen Meghan

Prinz Harry (35) hatte Anfang Oktober Klage gegen zwei britische Zeitungsverlage wegen illegalen Abhörens von Mailbox-Nachrichten eingereicht. Zuvor hatte er sich in einem emotionalen Schreiben an die Öffentlichkeit gewandt, in dem er eine "skrupellose Kampagne" gegen seine Frau Meghan beklagte. Meghan selbst hatte in einem Interview über ihre Probleme bei der Bewältigung der teils sehr kritischen Berichterstattung britischer Boulevardmedien gesprochen und die Frage, ob die vergangenen zwei Jahre "wirklich ein Kampf" waren, bejaht.

Lesen Sie dazu: Sorge um Herzogin Meghan: Emotionaler Interview-Auftritt im Video

Die Parlamentarierinnen schrieben weiter, es sei besorgniserregend, dass einige Geschichten veraltete und koloniale Untertöne enthielten. "Das kann nicht unwidersprochen hingenommen werden." Sie wollten ihre Möglichkeiten nutzen, um sicherzustellen, dass "unsere Presse Ihr Recht auf Privatsphäre akzeptiert und Respekt zeigt, und dass die Geschichten die Wahrheit widerspiegeln". Auch sie selbst stünden in der Öffentlichkeit, wenn auch in anderer Weise als Meghan. Sie würden aber die Herabsetzungen verstehen, die oft benutzt würden, "um Frauen in öffentlichen Ämtern davon abzuhalten, mit unserer sehr wichtigen Arbeit weiterzumachen".

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
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