CDU-Politiker aus MV : Schnellster Auszug der Geschichte: Günther Krause verlässt Dschungelcamp

Die genauen Gründe für den schnellen Auszug von Günther Krause hat RTL noch nicht verraten.
Die genauen Gründe für den schnellen Auszug von Günther Krause hat RTL noch nicht verraten.

Das ging schnell: Bereits in der ersten Folge des Dschungelcamps musste Günther Krause gehen.

von
11. Januar 2020, 09:01 Uhr

Brisbane | Überraschung im Dschungelcamp: Bereits in der ersten Folge hat der frühere Bundesverkehrsminister Günther Krause die RTL-Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" verlassen. Das verkündete Moderatorin Sonja Zietlow am Ende der Auftaktfolge am frühen Samstagmorgen. Der CDU-Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern habe gesundheitliche Probleme, hieß es ohne nähere Angaben.

Weiterlesen: "Bild" und SPD veralbert – Zietlow und Hartwich kontern Dschungelcamp-Kritik

Der 66-Jährige sorgte damit für eine Premiere und einen Rekord: Er ist der erste Politiker, der bei der Unterhaltungsshow mitgemacht hat und der Kandidat, der am schnellsten wieder ausgezogen ist. In der zweiten Staffel hatte Ex-Pornostar Dolly Buster das Camp nach gerade mal 48 Stunden verlassen.

Lesen Sie dazu: Günther Krause meldet sich aus Krankenhaus – mit Botschaft an Merkel

Krause zur Behandlung im Krankenhaus

Die genauen Hintergründe des Auszugs will RTL in der Samstagsshow erläutern. Laut Senderangaben musste Krause im Krankenhaus behandelt werden. Es gehe ihm aber gut, versicherte Zietlow. "Die Leistung von Günther hätte nicht mal unser aktueller Verkehrsminister getoppt", lästerte ein Nutzer auf Twitter.

Schon während der Auftaktfolge hatte Moderator Daniel Hartwich erklärt, Krause könne auf ärztliche Anraten hin an keiner Dschungelprüfung teilnehmen: Er habe "Kreislauf, Rücken, Magen".

Der CDU-Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern, der bis zu seinem Rücktritt 1993 in mehrere Skandale verwickelt war, sorgte bei den Zuschauern zuvor mit seinen eher rudimentären Englischkenntnissen für Lacher ("I can't no good speak of English"). Während der ersten Nacht beschwerte sich Krause über eine kleine Schlange im Camp: "Wenn es dunkel ist, sind wir strategisch im Nachteil."

Reaktion auf Kritik

Vor der mittlerweile 14. Staffel hatten Politiker, Ex-Teilnehmer und Zuschauer Kritik an der Ausstrahlung geübt, da die Sendung an der Ostküste Australiens gedreht wird. Fast im gesamten Land toben seit Monaten schwere Buschbrände. "Lassen Sie uns bitte ganz schnell anfangen, bevor uns die SPD verbietet, solange es sie noch gibt", witzelte Zietlow zu Beginn.

RTL reagierte auf die Kritik mit einer Spendenaktion. Der Kölner Privatsender selbst wolle 100.000 Euro an die Opfer der Buschbrände spenden und in der Finalshow in zwei Wochen noch einmal nachlegen, hieß es in einer Mitteilung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen