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«Open Codes» : ZKM: Schau in Karlsruhe zu Digitalisierung

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Freier Eintritt und Snacks sollen das Publikum in die Ausstellung locken. Dabei erwartet die Besucher eine Mischung aus Labor und Lounge.

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 14:22 Uhr

Mit einem ungewöhnlichen Ausstellungsprojekt ist das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) der Digitalisierung auf der Spur - und will damit auch den Begriff des Museums neu definieren.

Unter dem Titel «Open Codes. Leben in digitalen Welten» werden die Entwicklung der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf den Alltag beleuchtet. Statt klassischem Museumsambiente erwartet den Besucher ab Freitag (bis 5. August 2018) eine Mischung aus Labor und Lounge.

An Tischchen, auf Sofas, in Kojen und an High-Tech-Arbeitsplätzen zwischen Palmen sollen Besucher anhand von rund 120 Kunstwerken zum Schauen, Erleben und wissenschaftlichen Arbeiten eingeladen werden. Getränke und Snacks sind umsonst - auch der Eintritt zur Ausstellung ist frei. «Bildung soll belohnt werden», begründete der ZKM-Direktor Peter Weibel am Mittwoch die Gratisaktion, die er demnach gegen den Widerstand seiner Mitarbeiter durchgesetzt habe.

Vom Handy-Code über den genetischen Code und die Notation von Musik bis hin zur Gebärdensprache - «Codes sind die Schlüssel, um in die Welt von heute einzutreten», sagte Weibel. Deshalb sei es wichtig, dass das breite Publikum sie verstehe.

Das ZKM hat für die Schau eine Reihe von Kooperationspartnern aus der Forschung gefunden, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Auch die Drogeriemarktkette dm macht mit - sie will das Thema in ihren 2000 Filialen prominent platzieren.

Link zur Schau

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