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Mit Hüftschwung : «Waka-Waka»-Baby Shakira wird 40

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Mit Latinopop in die Weltcharts und «Waka-Waka»-Baby in die Schlagzeilen: Shakira hat in der Musik wie im Fußball Eindruck hinterlassen - setzt sich aber auch für die Zukunft von Kindern ein.

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erstellt am 02.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Zu ihrem 40. Geburtstag wirkt Shakira, mit bürgerlichem Namen Shakira Isabel Mebarak Ripoll, musikalisch gereift und wieder bei ihren Ursprüngen angekommen.Nach Welthits auf Englisch und mit Duett-Partnern wie Beyoncé, Wyclef Jean und Rihanna, ist sie in Lateinamerika aktuell sehr erfolgreich mit Songs in ihrer Muttersprache. Auch im Video zu ihrem jüngsten Hüftschwing-Stück «La Bicicleta» kehrt sie in ihre Karibik-Heimat Barranquilla zurück.

Zwischen dem Aufwachsen in der kolumbianischen Hafenstadt und dem Weltruhm als Fußballhymnen-Bardin liegen bereits 25 Jahre im Musikgeschäft. Hinzugekommen ist zuletzt die Rolle der Zweifachmama: Sohn Sasha, im Januar gerade zwei Jahre alt geworden, ist der zweite Spross aus der Beziehung mit dem spanischen Fußballer Gerard Piqué vom FC Barcelona.

Bruder Milan (4) ging als «Waka-Waka»-Baby in die Annalen der Popgeschichte ein, nachdem sich der spanische Verteidiger und die Sängerin während der Fußball-WM in Südafrika nähergekommen waren. Shakira hatte die Ohrwurm-Hymne beigesteuert. Zur WM vier Jahre später in Brasilien legte sie mit «La La La» nach.

Mit der Geburt ihrer Kinder ist es etwas ruhiger um die Frau mit der Schlangenhüfte geworden. Sie gibt weniger Konzerte und kaum Interviews. Mit den Fans hält sie hingegen aktiv Kontakt über ihre Social-Media-Kanäle. Allein auf Twitter hat sie mittlerweile rund 43 Millionen Follower. In einem der seltenen Gespräche mit dem brasilianischen Nachrichtenportal G1 gestand die Sängerin Ende 2016, sich nach der Geburt von Sasha etwas davor gefürchtet zu haben, ins Aufnahmestudio zurückzukehren. «Ich hatte Angst, nicht die bestmögliche Musik zu machen... Ich hatte den Wunsch, den ganzen Tag bei meinen Kindern zu bleiben, aber auch, die kreative und künstlerische Person in mir fliegen zu lassen.»

Fans können erleichtert aufatmen: Die Kinder haben der Karriere offenbar nicht geschadet. Die in Deutschland kaum bekannte Latin-Popnummer mit Landsmann Carlos Vives, «La Bicicleta», stürmte 2016 die Charts der spanischsprachigen Welt und heimste bei den Latin Grammys im November die Trophäen als Lied und Platte des Jahres ein.

Als Shakira im Jahr 2001 zu «Whenever, Wherever» und Panflöten die Hüfte schüttelte und damit ihren Durchbruch auch in Deutschland feierte, vermuteten wohl viele Hörer ein Latino-Popsternchen mit Eintagsfliegenpotenzial. Dabei stellte die Tochter eines libanesischen Unternehmers und einer Kolumbianerin schon als Mädchen ihr Talent mit Selbstkomponiertem auf den Bühnen Barranquillas unter Beweis. 1993 trat sie auf dem chilenischen Festival in Viña del Mar erstmals international in Erscheinung. Der lateinamerikanischen Musikwelt wurde sie 1996 mit ihrem Album «Pies descalzos» («Nackte Füße») bekannt, aus dem ihre ersten Hits ausgekoppelt worden.

«Pies Descalzos» heißt auch ihre Stiftung, mit der die heutige Unicef-Botschafterin den Bau von Schulen in armen Gegenden Kolumbiens und anderen Ländern unterstützt. Shakira ist ihrer Heimat treu - und die Heimat ist stolz darauf. Seit 2006 schmückt die Karibikmetropole Barranquilla eine knapp fünf Meter hohe Shakira-Eisenstatue, welche der deutsche Künstler Dieter Patt fertigte. Sie soll an den Erfolg des Idols erinnern und den Kindern der Stadt ein Vorbild sein.

Shakira bei Twitter

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