Festspiele : Uwe Ochsenknecht: Improvisation in Bad Hersfeld

Improvisation ist gefragt: Uwe Ochsenknecht.
Improvisation ist gefragt: Uwe Ochsenknecht.

Uwe Ochsenknecht traut sich was. Bei den Festpielen in Bad Hersfeld lässt sich der Schauspieler auf ein besonderes Abenteuer ein.

svz.de von
16. August 2019, 13:38 Uhr

Schauspieler Uwe Ochsenknecht kommt für ein außergewöhnliches Theater-Experiment zu den Bad Hersfelder Festspielen. Der Filmstar («Das Boot», «Schtonk») tritt am 24. August auf der Freilichtbühne der Stiftsruine auf und muss vor allem improvisieren.

Ohne Proben und ohne Regie wird er einen Text zum ersten und einzigen Mal vor Publikum lesen und muss den Anweisungen des Autors folgen, wie die Festspiele am Freitag in einer Ankündigung erklärten.

Ochsenknecht erhalte den Text «Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen» des Iraners Nassim Soleimanpour erst auf der Bühne in einem versiegelten Umschlag. «Er hat keine Ahnung, was auf ihn zukommt», erklärte Intendant Joern Hinkel. «Ich kenne seine Spielfreude, seinen Witz, sein Improvisations-Talent, seinen Mut, sich auf unbekanntes Terrain zu bewegen, und bin unglaublich gespannt.»

Ochsenknecht habe zugesichert, sich nicht über den Text oder die bisherigen Bühnen-Auftritte zu informieren, sagte eine Festspiel-Sprecherin.

Seit seiner Premiere 2011 wurde das Stück in mehr als 15 Sprachen übersetzt, international mehrfach ausgezeichnet und weltweit gespielt. Ausgesetzt haben sich dem Experiment bisher unter anderem Prominente wie John Hurt, Ken Loach, Whoopi Goldberg, Corinna Harfouch und Christoph Maria Herbst.

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