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Erfolgsgeschichte : Über 100 000 Besucher in Bad Hersfeld

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Die Festspiele in der altehrwürdigen Stiftsruine haben in diesem Jahr soviele Interessierte angelockt, wie seit langer Zeit nicht mehr. Für die Zukunft braucht des nach Meinung des Intendanten Dieter Wedel aber mehr Mitarbeiter.

svz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 14:22 Uhr

Bei mehr als 100 000 Besuchern haben die Bad Hersfelder Festspiele so viele Karten verkauft wie seit 16 Jahren nicht mehr. «Die Festspiele haben noch einmal an Bedeutung und überregionaler Wahrnehmung gewonnen, wir haben einen kräftigen Sprung nach oben gemacht», sagte Intendant Dieter Wedel in einer ersten Bilanz am Mittwoch.

Fast 30 000 Zuschauer sahen das von Wedel geschriebene Stück «Martin Luther - der Anschlag». Mit der Uraufführung waren die Festspiele am 23. Juni eröffnet worden. Luther wurde in dem Stück von Christian Nickel gespielt, dieser erhielt für seine Darstellung den Großen Hersfeldpreis. Nahezu ausverkauft waren auch die 22 Aufführungen des Musicals «Titanic», mehr als 28 000 Menschen sahen die aufwendige Inszenierung.

Der Etat der 67. Festspiele betrug 7,5 Millionen Euro. «Die Festspiele haben eine neue Dimension erreicht», sagte Wedel. Jetzt müsse das hohe Niveau gehalten und weiterentwickelt werden. Die anspruchsvollen Großproduktionen hätten die Mitarbeiter unter anderem in der Bühnentechnik und der Requisite an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht. Daher müsse in einigen Bereichen die Mitarbeiterzahl erhöht werden.  

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