Gerne und viel unterwegs : Stardirigent Jansons geht zu Konzerten von Kollegen

Der lettische Dirigent Mariss Jansons besucht in seiner Freizeit gerne Theater, Kino und Konzerte von Kollegen. /APA
Foto:
Der lettische Dirigent Mariss Jansons besucht in seiner Freizeit gerne Theater, Kino und Konzerte von Kollegen. /APA

Seit mehr als 14 Jahren dirigiert Mariss Jansons das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Auf Musik will er aber auch nicht in seiner Freizeit verzichten. Konzerte von Kollegen oder Bücher über Komponisten dienen ihm als Inspirationsquelle.

svz.de von
12. Mai 2018, 13:58 Uhr

 Stardirigent Mariss Jansons (75) ist gerne und viel unterwegs. «Ich liebe Theater, Film, erhalte Inspiration durch Treffen mit interessanten Menschen. 

Das ist jetzt ein bisschen weniger, aber ich war nie einer, der nach der Arbeit zu Hause in den eigenen vier Wänden sitzt und nichts anderes sehen will», sagte er in einem Interview der lettischen Kulturzeitschrift «Kulturzime». 

Demnach beschäftigt sich Jansons auch in seiner Freizeit mit Musik. «Ich gehe zu Konzerten von meinen Kollegen. Wenn man es nicht mag, lernt man auch etwas», sagte der Dirigent. Auch lese er Bücher über Komponisten und deren Leben. Dies helfe ihm bei der Interpretation von Werken.

Der 1943 in Riga geborene Jansons ist seit mehr als 14 Jahren der Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Mit diesem sollte er am Sonntag in der Lettischen Nationaloper in der Konzertreihe «Born in Latvia» auftreten. 2018 werden anlässlich des 100. Staatsjubiläum Lettlands mehrere aus dem Baltenstaat stammende Klassik-Weltstars Gastauftritte in ihrer Heimat absolvieren.

Jansons gilt als herausragender Meister seines Fachs. Zu seinem 75. Geburtstag am 14. Januar wurde in Lettland sogar eine Tulpensorte nach dem Dirigenten benannt. Für Jansons selbst war jedoch die  Ehrenmitgliedschaft der Berliner Philharmoniker das schönste Geburtstagsgeschenk, wie er der Kulturzeitschrift verriet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen