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Horrorkrimi : Sekten-Horror: «Der Hirte» von Ingar Johnsrud

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Es geht hart zu im neuen Krimi des norwegischen Schriftstellers. Erst verschwindet eine Politikertochter, am Ende geschehen bestialische Morde und es geht um Experimente an Menschen.

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erstellt am 14.Sep.2017 | 11:10 Uhr

Er ist neu in der Ermittlergarde, aber klug und tough wie altbewährte Kollegen der Branche: Fredrik Beier von der Osloer Polizei. Neu als Thrillerautor ist auch der geistige Vater des Polizisten, Ingar Johnsrud.

Der norwegische Journalist und Medienwissenschaftler schickt nun Beier erstmals in seinem Roman «Der Hirte» ins Rennen. Und leicht macht er es seinem Hauptkommissar dabei wahrlich nicht. Ein scheinbarer Routinefall entwickelt sich zu einem Horrorszenarium: Eine Politikertochter ist verschwunden. Wie sich herausstellt, gehört sie einer Endzeitsekte an, auf die scheinbar ein terroristischer Anschlag verübt wird. Fünf Mitglieder werden bestialisch ermordet, die anderen scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben. Im Keller der Sekte finden die Ermittler um Beier ein medizinisches Labor, das auf Experimente an Menschen schließen lässt. Rassismus, Religionskonflikte und Größenwahn deuten auf unfassbare Verbrechen, die selbst hartgesottenen Polizisten die Haare zu Berge stehen lassen. Der Leser kann sich auf ein nervenaufreibendes Kriminalstück gefasst machen, das in seiner Heimat nicht nur die Bestsellerlisten eroberte, sondern auch als bestes Krimidebüt für den Maurits-Hansen-Preis nominiert wurde.

Ingar Johnsrud: Der Hirte, Blanvalet Verlag München, 512 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-7645-0587-5

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