Buchmesse Frankfurt : Robert Seethaler begann spät mit dem Schreiben

Der österreichische Bestsellerautor Robert Seethaler auf der Frankfurter Buchmesse. Arne Detert
Der österreichische Bestsellerautor Robert Seethaler auf der Frankfurter Buchmesse. Arne Detert

Der Bestsellerautor erzählt über sein Psychologie-Studium. Es sei zwar überflüssig gewesen, habe ihn aber ein bisschen beim Denken begleitet. In Frankfurt stellte er sein Buch «Das Feld» vor.

svz.de von
10. Oktober 2018, 17:58 Uhr

Der Bestsellerautor Robert Seethaler ist nach eigenen Angaben in einem nicht sonderlich literaturfreundlichen Umfeld aufgewachsen.

«Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Hätte ich meinen Eltern erzählt, ich werde Schriftsteller, die hätten mich sofort mit 14 schon aus der Wohnung geschmissen», verriet der 52-Jährige am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse. Daher habe er sehr spät erst mit dem Schreiben begonnen.

Geholfen habe ihm das Studium der Psychologie. Es sei zwar überflüssig gewesen, habe ihn aber ein bisschen beim Denken begleitet. «Ich habe meine Komplexe als Arbeiterkind ein bisschen befriedet», scherzte der gebürtige Wiener. Als einen Umweg zu seiner eigentlichen Berufung will er das Studium jedoch nicht sehen. «Es sind Wege, keine Irrwege. Jeder Weg führt zu dem, was man ist. Deswegen hab ich zwar viel Unsinn gemacht, aber im Nachhinein war alles gut.»

Bei einer Lesestunde auf der weltgrößten Bücherschau stellte Seethaler Ausschnitte aus seinem Werk «Das Feld» vor. Darin lässt er Tote auf ihr Leben oder das ihrer Mitmenschen zurückblicken.

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