Fernsehen : „Rattenscharfe“ Echo-Show

Optisches Highlight: Pop-Ikone Kylie Minogue begeisterte.
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Optisches Highlight: Pop-Ikone Kylie Minogue begeisterte.

Die Musikszene feierte sich gestern bis in die Nacht: Preise für Helene Fischer, Robbie Williams, Adel Tawil und Ina Müller

svz.de von
27. März 2014, 23:16 Uhr

Helene Fischer ist die große Gewinnerin des Echo 2014. Die Sängerin gewann gestern Abend in Berlin zwei der Musik-Trophäen - für das Album des Jahres und den erfolgreichsten Schlager – und moderierte auch noch die Show, die live übertragen wurde, mit Stars aus dem In- und Ausland. Pop-Ikonen Shakira und Kylie Minogue stellten ihre neuen Lieder vor, auch Solist Adel Tawil und Newcomerin Birdy ließen sich feiern. Mit dem Echo werden jedes Jahr die erfolgreichsten Musikproduktionen geehrt. Die Preise wurden in 28 Kategorien vergeben.

Diesmal schwebte Helene Fischer nicht wie im vergangenen Jahr im silbernen Anzug in den Saal, sondern glitt in einem weißen, knappen Body über eine Hebebühne in die Showarena. Dabei sang sie ihren Song „Atemlos durch die Nacht“.

Entertainer Max Raabe hatte Shakira als „rattenscharfe Pop-Nudel“ angekündigt. Die Kolumbianerin präsentierte sich auch prompt im schwarzen Body mit Fransenscherpe und sang ihren neuen Song „Can't Remember to Forget You“.

Robbie Williams wurde als Künstler Rock/Pop international geehrt. Der Musiker meldete sich aus Los Angeles und verkündete: „Deutschland ist meine feste Freundin, die damit zu meiner Verlobten wird“, sagte Williams in einem Videobeitrag zu dem Preis. „Deutschland, willst du mich heiraten? Ich liebe dich.“

Adel Tawil („Lieder“) wurde als bester Newcomer national geehrt. Ina Müller, selbst ernannte Fachfrau für „Saufen, Singen, Sabbeln“, erhielt den Preis in der Kategorie Künstlerin Rock/Pop National. „Damit ist der Pop eindeutig in den Wechseljahren angekommen, glaube ich“, sagte die 48-Jährige. Den Preis für die beste Gruppe Rock/Pop national nahm die Band The BossHoss entgegen.

Zu ihrem 25-Bühnenjubiläum spielten die Fantastischen Vier 25 Titel aus einem Vierteljahrhundert in 250 Sekunden - den Angaben der Produzenten zufolge ein Rekord, bei dem Leadsänger Smudo seine Stimme auch noch mit Gas verfremdete. Die Britin Birdy, kaum 18 Jahre alt, wurde als beste Newcomerin geehrt.

Und dann immer wieder Helene Fischer. Ob im Duo mit James Blunt oder als Gastgeberin: An der 29-Jährigen kam kaum ein Künstler vorbei. Bei ihrem zweiten Einsatz als Echo-Moderatorin in Folge führte sie souverän durch die fast dreistündige Show.

Peter Maffay wurde für sein soziales Engagement zugunsten traumatisierter Kinder und Jugendlicher geehrt. Das Schweizer Elektro-Pop Duo Yello bekam einen Lebenswerk-Echo. Der Kritikerpreis ging an den Elektro-Musiker DJ Koze.

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