Ausstellung im Städel : Produktive Künstlerfreundschaft: Matisse und Bonnard

Matisse, Stillleben mit 'Der Tanz', 1909.
Foto:
Matisse, Stillleben mit "Der Tanz", 1909.

Sie waren Freunde und an der Côte d'Azur lebten sie nicht weit voneinander entfernt. Henri Matisse residierte in Nizza, Pierre Bonnard bei Cannes. Für ihre Werke wählten sie oft ähnliche Themen.

svz.de von
05. September 2017, 14:55 Uhr

Zwei Künstler, 40 Jahre Freundschaft, 120 Werke: Das Frankfurter Städel-Museum bereitet sich auf seine große Herbstausstellung vor.

Ab 13. September präsentiert das Museum Arbeiten der beiden französischen Jahrhundertwendemaler Henri Matisse (1869-1954) und Pierre Bonnard (1867-1947). Am Dienstag wurden die ersten Werke für die Sonderausstellung «Es lebe die Malerei!» gehängt. Sie ist bis 14. Januar am Frankfurter Museumsufer zu sehen.

Matisse malte das etwa 120 mal 90 Zentimeter große «Stillleben mit 'Der Tanz'» 1909. Heute gehört es der Eremitage in Sankt Petersburg. Für die Städel-Ausstellung wurde es in einer Klimakiste mit Begleitschutz per Schiff und Lastwagen nach Frankfurt gebracht. Kurator Felix Krämer überwachte am Dienstag die Hängung eines der Hauptwerke der Ausstellung. Andere Werke der Sonderschau kommen aus Chicago, London, New York, Washington und Paris. Einige Werke stammen auch aus sonst nicht zugänglichen Privatsammlungen.

Bonnard und der zwei Jahre jüngere Matisse waren nicht nur Freunde, sie wählten oft die gleichen Themen: Interieurs, Stillleben, Landschaften und Akte. Von jedem Künstler werden rund 60 Werke in der Ausstellung zu sehen sein. Ergänzt werden sie durch Fotografien von Henri Cartier-Bresson, der die beiden 1944 an der französischen Riviera besucht und bei ihrer Arbeit und im Alltag abgelichtet hatte.

Ausstellung Matisse Bonnard

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen