documenta : «Parthenon der Bücher» steht vor der Vollendung

Der Nachbau des Parthenon-Tempels der argentinischen Künstlerin Marta Minujín gehört zu den größten und populärsten Projekten der documenta.
Der Nachbau des Parthenon-Tempels der argentinischen Künstlerin Marta Minujín gehört zu den größten und populärsten Projekten der documenta.

Der «Parthenon der Bücher» ist fast fertig. Es fehlen nur noch wenige Bücher, wobei die Fassade schon perfekt ist.

svz.de von
04. September 2017, 18:05 Uhr

Die Fassade des documenta-Kunstwerks «Parthenon der Bücher» ist knapp zwei Wochen vor Ausstellungsende in Kassel fertig. «Die Innenseite zeigt allerdings noch Platz für Bücher», sagten die Organisatoren der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst.

Die offizielle Fertigstellung soll am Samstag erfolgen: Die argentinische Künstlerin Marta Minujín werde dann das letzte Buch selbst anbringen.

Der Nachbau der Athener Akropolis auf dem Kasseler Friedrichsplatz ist mit verbotenen Büchern behangen. 67 000 sollten es am Ende sein. Die Bücher waren von Privatleuten und Firmen gespendet worden. Die Frist für die Spenden war am Sonntag abgelaufen. Alle eingegangenen Bücher, die den Kriterien für das Kunstwerk entsprechen, würden noch hinzugefügt, erklärten die Ausstellungsmacher. Die documenta hatte eine Liste veröffentlicht, auf der 70 000 verbotene Bücher aufgelistet wurden, die in bestimmten Regionen verboten sind.

Der Parthenon gilt als eines der populärsten Kunstwerke der documenta in Kassel. Die Kunstausstellung endet am 17. September. Mehr als 160 Künstler zeigen bis dahin in der hessischen Stadt an 30 Standorten ihre Werke.

Parthenon der Bücher

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