Ausstellung : Klaus Staeck: Retrospektive im Museum Folkwang

Reichlich Sand fürs Getriebe.
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Reichlich Sand fürs Getriebe.

Er hat sich immer eingemischt: Vor allem mit seinen bissig-satirischen Polit-Plakaten sorgte Klaus Staeck für eine permanente Unruhe.

svz.de von
07. Februar 2018, 16:40 Uhr

Das Museum Folkwang zeigt zum 80. Geburtstag des Plakatkünstlers und Aktivisten Klaus Staeck (28.2.) eine umfassende Werkschau.

Die Ausstellung «Sand fürs Getriebe» zeichnet Staecks Werk von seinen frühen Holzschnitten aus den 1960er Jahren, über seine Siebdruck-Arbeiten bis hin zu den berühmt gewordenen Plakaten und Postkarten chronologisch nach und gibt Einblicke in seinen politischen Aktivismus. Staeck war von 2006 bis 2015 auch Präsident der Berliner Akademie der Künste.

Durch Provokationen, Störungen und bitterböse Satire erregte Staeck immer wieder Aufsehen in der Bundesrepublik. Seine Themen waren etwa die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands, der Vietnamkrieg, die Pinochet-Diktatur in Chile, die Apartheid in Südafrika und immer wieder vor allem der Umweltschutz. «Leider ist fast alles aktuell geblieben», sagte Staeck am Mittwoch bei einer Pressekonferenz über die Themen seiner Plakate.

Die Ausstellung «Sand fürs Getriebe» läuft vom 9. Februar bis zum 8. April 2018.

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