Dirigent : Kent Nagano: Elbphilharmonie bekommt eine 10

Kent Nagano, Generalmusikdirektor der Hamburger Staatsoper, findet es wunderbar, sich dem Publikum in der Elbphilharmonie nahe fühlen zu können.
Foto:
Kent Nagano, Generalmusikdirektor der Hamburger Staatsoper, findet es wunderbar, sich dem Publikum in der Elbphilharmonie nahe fühlen zu können.

Mehr als nur gute Akustik: dem Dirigenten gefällt, dass die Elbphilharmonie ein Ort ist, wo Menschen zusammen kommen und wie nah er sich dem Publikum fühlt.

svz.de von
14. September 2017, 11:55 Uhr

Für Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano (65) ist die Elbphilharmonie «ein riesiger Erfolg».

«Natürlich ist die Akustik sehr wichtig gewesen», sagte der amerikanische Dirigent mit japanischen Wurzeln dem «Hamburger Abendblatt» (Donnerstag) - aber auch, dass und wie die Menschen im Treffpunkt Elbphilharmonie zusammenkämen. «Dieses Statement ist auch eines für die nächsten Generationen.» Deswegen werde er für die erste Elbphilharmonie-Saison auf einer Skala von 1 bis 10 «auf jeden Fall eine 10 geben».

Am schönsten sei für ihn als Dirigent, wie unmittelbar nah man sich dort dem Publikum fühle. «Das ist wunderbar. Schwierig ist: die moderne Akustik, die bei der Vermittlung von höchst effizienten Informationen sehr, sehr sensibel reagiert», sagte Nagano. Die Elbphilharmonie sei «ein High-Performance-Instrument». «Deswegen muss man diesem Saal mit viel Respekt begegnen und tunlichst sehr gut vorbereitet sein», meinte der Stardirigent.

An diesem Samstag startet die Staatsoper Hamburg unter Naganos Leitung mit Richard Wagners «Parsifal» in einer Neuinszenierung von Achim Freyer in die neue Spielzeit.

Staatsoper Hamburg

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen