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Schlechteste Filme aller Zeiten : Kalkofes Edelschund geht in zweite Runde

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Oliver Kalkofe und Peter Rütten starten mit einem cineastischen Leckerbissen in ihr zweites Jahr

Blutrünstige Haie regnen vom Himmel? Graf Dracula hat eine Afrofrisur? Und von „Titanic“ gibt es sogar einen zweiten Teil? Nur nicht wundern, das ist alles völlig normal bei der Trashfilm-Reihe „Schlechteste Filme aller Zeiten“ auf Tele 5. Die Filmkritiker Oliver Kalkofe und Peter Rütten starten mit einem cineastischen Leckerbissen in ihr zweites Jahr: „Sharknado“ von 2013 zählt ganz gewiss zu den dümmsten und faszinierendsten Horrorfilmen der Geschichte. Der Münchener Privatsender zeigt das blutige Hai-Spektakel heute um 22.10 Uhr.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Ein Wirbelsturm lässt neben einer Unmenge Salzwasser auch tausende gefräßige Haie über Los Angeles niederregnen. Wen sie in ihren gefräßigen Schlund bekommen, der ist verloren. Bald fließen große Blutlachen durch Hollywood. Ein tapferer Held und seine Freunde versuchen die Bestien aufzuhalten – mit Hubschrauber, Dynamit und Kettensäge. Auch wenn die Haie zum Teil völlig unecht aussehen – die schöne Kameraführung verleiht dem Streifen eine gewisse Edeloptik. Zudem haben sich bekannte Kino- und TV-Gesichter wie Ian Ziering („Beverly Hills 90210“) und Tara Reid („American Pie“) hergegeben. „Sharknado“ löste dann auch bei Facebook und Twitter im vergangenen Jahr eine Welle der Begeisterung aus. In der Spitze widmeten sich dem Film bis zu 5000 Tweets in der Minute.

„Es regnet Haie – und die wollen einen auch noch fressen“, frohlockt Kalkofe. „Eine uns wohl allen bekannte Horror-Vorstellung, die wegen ihres erschreckenden Realismus besonders stark an Herz und Hirn geht. ,Sharknado‘ ist der erste Film, der sich mutig dieses Themas annimmt.“

Zu den weiteren Glanzlichtern der Tele-5-Reihe gehört in diesem Jahr „Blacula“ (7. Februar). Der Vampirfilm aus Black-Power-Zeiten besticht nicht nur durch seinen großartigen Funk-Soundtrack von Gene Page. Dazu gesellen sich der Katastrophenfilm „Titanic II“ (7. März) und ein „Agenten-Erotik-Knaller“ (Kalkofe) mit dem Titel „Die sieben Männer der Sumuru“ (4. April).


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