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Splitter : Hauptpreis geht erstmals an zwei Filme

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Sklavendrama „12 Years a Slave“ und das Weltraum-Abenteuer „Gravity“ teilen sich den Hauptpreis für den besten Film des US-Produzentenverbands PGA. Damit vergab der Verband erstmals in der Geschichte der Preisverleihung zwei Preise in dieser Kategorie, die als wichtigste von allen gilt. Zum besten Zeichentrickfilm kürten die rund 4000 Filmproduzenten bei einer Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles den Disney-Erfolgsstreifen „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“.

Auch die TV-Serie „Breaking Bad“ und der Fernsehfilm „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ mit Michael Douglas und Matt Damon konnten Preise abräumen.

Neues Hildebrandt-Buch: „Letzte Ausgabe“



Rund vier Monate nach dem Tod von Dieter Hildebrandt kommt ein Buch mit bislang unveröffentlichten Texten des Kabarettisten auf den Markt. „Letzte Zugabe“ heißt das Buch, das am 31. März veröffentlicht werden soll, wie der Blessing Verlag in München mitteilte. Seit Anfang 2013 habe Hildebrandt sich mit diesem letzten Buch beschäftigt. „Anders als gedacht, früher als geplant war mit dem Arbeiten Schluss“, hieß es in der Verlagsmitteilung. Das Buch solle nun helfen, „die Erinnerung an unseren Freund wach und lebendig zu halten“, wie Lektor Rolf Cyriax im Vorwort schreibt.

Illustriert hat das Buch Hildebrandts enger Freund Dieter Hanitzsch, das Nachwort stammt von einem Bühnenpartner Roger Willemsen. Eine Kostprobe aus Hildebrandts „letzter Zugabe“: „Eine positive Entwicklung ist festzustellen, wenn ein Korinthenkacker plötzlich Rosinen scheißt.“

Latchinian legt Ämter im Bühnenverein nieder



Der Intendant der Neuen Bühne Senftenberg und designierte Chef des Volkstheaters Rostock, Sewan Latchinian, hat seine Ämter im Deutschen Bühnenverein niedergelegt. Hintergrund ist der zwischen dem Bühnenverein als Arbeitgeberverband der deutschen Theater und Orchester sowie der Orchestergewerkschaft ausgehandelte Flächentarifabschluss mit einer Lohnerhöhung von 8,9 Prozent. Dies hatte bereits zum Austritt des Volkstheaters aus dem Bühnenverein geführt. „Wenn die Mitgliedschaft eines Theaters im Bühnenverein die Existenz des Theaters gefährdet, führt sich ein Arbeitgeberverband als Interessenvertretung der Theater selbst ad absurdum“, begründete Latchinian gestern seinen Schritt.

Wettbewerb um Max Ophüls Preis startet



Mit der österreichischen Liebeskomödie „Zweisitzrakete“ ist gestern die 35. Auflage des Publikumsfestivals Max Ophüls Preis gestartet. Im Rennen um den besten deutsprachigen Nachwuchsfilm sind bis Sonntag rund 160 Filme in Saarbrücker Kinos zu sehen. Im Wettbewerb laufen etwa 70 Filme. Um den mit 36 000 Euro dotierten Hauptpreis konkurrieren 16 Werke von Nachwuchsregisseuren, vom Sozialdrama über die Komödie bis hin zum Horrorfilm.

Der Eröffnungsfilm „Zweitsitzrakete“ lief außer Konkurrenz in deutscher Erstaufführung. Die Komödie handelt von einem Pressefotografen, der eine alte Rakete aus einem technischen Museum stehlen will.

Zu dem Festival werden bis Sonntag rund 40 000 Zuschauer erwartet. Das traditionell kurz vor der Berlinale stattfindende Max-Ophüls-Festival gilt als eines der wichtigsten Branchentreffen für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm.

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