Karlsruher Barock-Festival : Händel-Festspiele starten mit Zauberoper «Alcina»

Seit 40 Jahren gibt es die Händel-Festspiele in Karlsruhe. /Archiv
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Seit 40 Jahren gibt es die Händel-Festspiele in Karlsruhe. /Archiv

Die Internationalen Händel-Festspiele in Karlsruhe gehören seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des deutschen Festspiel-Kalenders. In diesem Jahr steht die Zauberoper «Alcina» des Barock-Komponisten Georg Friedrich Händel im Mittelpunkt.

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15. Februar 2018, 08:03 Uhr

Karlsruhe (dpa) – Mit der populären Zauberoper «Alcina» starten am Freitag (16.2.) die 41. Internationalen Händel-Festspiele am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Georg Friedrich Händels (1685-1759) Meisterwerk hatte vor 40 Jahren, im Jahr 1978, die Karlsruher Händel-Tage erstmals eröffnet.

Die aktuelle Ausgabe des international beachteten Barock-Festivals bietet nach Angaben der Veranstalter über zwei Wochen fast 20 Opernaufführungen und Konzerte.

Der junge amerikanische Regisseur James Darrah verspricht mit seiner «Alcina» eine eindrucksvolle, visionäre Deutung des Stoffes. Unterstützt wird er von den Deutschen Händel-Solisten unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Andreas Spering sowie einem namhaften Solisten-Ensemble.

Als einer der Höhepunkte der Jubiläumsfestspiele vom vergangenen Jahr wird Händels musikalisches Drama «Semele» wiederaufgenommen. Die Aufführung war von Publikum und Kritik mit einhelliger Begeisterung aufgenommen worden, sie kommt daher nun auch in das diesjährige Programm. Das festivaleigene Originalklang-Ensemble, die Deutschen Händel-Solisten, steuern zudem ihr traditionelles Festkonzert und ein Kammerkonzert bei.

Auch die Fans der international hochgehandelten Counter-Stars Valer Sabadus und Franco Fagioli werden mit Solo-Abenden gut bedient: Sabadus musiziert zusammen mit den Deutschen Händel-Solisten eine vielfältige Auswahl barocker Arien. Fagioli beschließt das Festival am 2. März mit dem Ensemble «Il pomo d'oro» mit einer Händel-Gala.

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