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Filmmusik : Furioser Mix: Soundtrack zu «Baby Driver»

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Brutale Action, perfekte Musik-Choreographie und eine romantische Portion Gangsterliebe - «Baby Driver» ist der vielleicht ungewöhnlichste Film des Kinosommers. Und da ist eine Menge Musik drin.

svz.de von
erstellt am 28.Jul.2017 | 09:36 Uhr

Berlin (dpa) - Baby sitzt am Steuer eines knallroten Fluchtwagens, aus den Kopfhörern dröhnt der schmutzige Blues-Punk-Song «Bellbottoms» von Jon Spencer. Die laute Musik übertönt die Schüsse der Bankräuber. Mit quietschenden Reifen gibt Baby Gas, perfekt auf den Beat zugeschnitten.

Mit Sonnenbrille, Kopfhörern und steinerner Miene ist Baby der ultracoole Fluchtfahrer - Teenie-Schwarm Ansel Elgort («Das Schicksal ist ein mieser Verräter», «Die Bestimmung») spielt den todesmutigen Fahrer in dem Film «Baby Driver», in dem brutale Action, perfekte Musik-Choreographie und eine romantische Portion Gangsterliebe à la «Bonnie und Clyde» die Zutaten sind.

Ohne Musik ist der Film nicht denkbar - und für «Baby Driver»-Fans gibt es jetzt den Soundtrack, der es wirklich in sich hat. Was ist «Baby Driver» eigentlich? Das ist quasi ein 113 Minuten langes Musikvideo. Jede Szene ist im Takt der Songs geschnitten.

Die Playlist ist eine bunte und furiose Mischung aus rund 50 Jahren Musikgeschichte, die schnell und langsam, laut und leise auch ohne quietschende Reifen funktioniert: vom R&B-Hit «Easy» der Commodores, über den Latin-Song «Tequila» zu Soul und Jazz, Beach Boys, Queen und Barry White. Und dazu der titelgebende Song «Baby Driver» von Simon & Garfunkel - oder «B-A-B-Y» von Carla Thomas

Eine Prise Punk von The Damned («Neat Neat Neat»), Indie-Geschrammel von Jonathan Richman & The Modern Lovers («Egyptian Reggae»), 70er-Jahre-Gassenhauer von Golden Earring («Radar Love») oder Abgefahrenes von Kid Koala würzen zusätzlich diesen ungewöhnlichen, knalligen und äußerst geschmackssicher zusammengestellten Soundtrack, den man auf jeder Party einfach so durchlaufen lassen kann.

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