Ausstellung : Französische Salonmalerei in München

«Dante und Vergil» (1850, r) von William Bouguereau und «Abel» von Camille-Félix Bellanger (1874/1875). Im Vordergrund ist die Marmorfigur «Der Tod Abels» von Vincent Feugère des Forts aus dem Jahr 1865 zu sehen.
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«Dante und Vergil» (1850, r) von William Bouguereau und «Abel» von Camille-Félix Bellanger (1874/1875). Im Vordergrund ist die Marmorfigur «Der Tod Abels» von Vincent Feugère des Forts aus dem Jahr 1865 zu sehen.

Pierre Puvis de Chavannes, William Bouguereau, Léon Bonnat - das waren im 19. Jahrhundert die Stars der französischen Kunstszene. Heute sind die Namen der Maler, deren Kunst häufig als kitschig bezeichnet wird, weitgehend vergessen. Zu Recht?

svz.de von
21. September 2017, 14:04 Uhr

Höfische Kunst des 19. Jahrhunderts aus Frankreich ist vom 22. September an in der Münchner Kunsthalle zu sehen. «Gut. Wahr. Schön» zeige Meisterwerke aus den Beständen des Musée d'Orsay, heißt es in einer Mitteilung der Kunsthalle.

Die rund 100 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und kunsthandwerklichen Objekte stammen von Künstlern, die im «Salon de Paris» ausstellten.

Die jährliche Schau war im 19. Jahrhundert ein großes Ereignis für die Pariser Gesellschaft und galt als wichtigste Ausstellungen des internationalen Kunstbetriebs. Heute ist der Ruhm vieler Salon-Künstler verblasst. Das Interesse der Kunstgeschichte richtete sich vielmehr auf Avantgardebewegungen wie den Impressionismus.

Bis zum 28. Januar 2018 bietet die Kunsthalle nun die Gelegenheit, die Werke genauer zu studieren, von denen viele noch nie in Deutschland zu sehen waren.

Gut. Wahr. Schön.

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