Neuauflage : Fantasy vom Feinsten: «Die Gabe der Könige»

Mit der «Chronik der Weitseher» hat Robin Hobb einen faszinierenden Fantasy-Zyklus geschaffen. Das Werk umfasst insgesamt sechzehn Bände. Der erste erscheint jetzt neu in einer komplett überarbeiteten Fassung.

svz.de von
26. September 2017, 16:37 Uhr

«Die Gabe der Könige» von Fantasy-Autorin Robin Hobb macht laut «New York Times» süchtig wie Morphium. Wer bereits das Vergnügen hatte, diesen ersten Band der «Chronik der Weitseher» zu lesen, wird das vermutlich bestätigen.

Nun ist das Buch um den unehelichen Spross eines Prinzen und eines Bauernmädchens namens Fitz komplett überarbeitet und wieder neu aufgelegt worden. Fitz muss unglaubliche Abenteuer bestehen und sich mit Argwohn, Intrigen und finsteren Gestalten am Hof herumschlagen. Niemand hier mag den königlichen Bastard, und doch sorgt der Herrscher für die Ausbildung seines Enkels, wozu neben Lesen und Schreiben auch die fragwürdigen Fertigkeiten eines Giftmischers und Meuchelmörders gehören.

Fitz hat noch eine andere Gabe, auf die sich der König besinnt, als sein Land überfallen wird. Der Junge ist ein Weitseher mit telepathischer Begabung. Er kann damit sowohl Verbündete als auch Feinde beeinflussen. Und über eine weitere besondere Fähigkeit verfügt Fitz, die er selbst aber noch nicht entdeckt hat. Als er sich der verbotenen «Alten Macht» bewusst wird, liegt das Schicksal des Königreichs plötzlich in seinen Händen.

Für die 16 Bände der «Chronik der Weitseher» hat die US-Amerikanerin Robin Hobb 20 Jahre gebraucht. Den letzten schloss sie erst in diesem Sommer ab, was von einem ihrer größten Fans, dem in Deutschland weitaus bekannteren «Game of Thrones»-Autor George R.R. Martin, enthusiastisch kommentiert wurde: «Jeder Roman von Robin Hobb ist ein Grund zum Feiern.»

Robin Hobb: Die Gabe der Könige, Penhaligon Verlag München, 608 Seiten, 15,00 Euro, ISBN 978-3-7645-3183-6

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen